Alle Beiträge von Axel Potthoff

Gott ist da! WIR SIND DA! Das genügt.

Wir feiern wieder Gottesdienst.

Die Lockerungen der Regelungen für Versammlungen im öffentlichen Bereich machen es möglich: Wir dürfen wieder Gottesdienst feiern.

An den kommenden Sonntagen laden unsere Kirchenglocken wieder zum Gottesdienst ein. Los geht es um 10 Uhr.

Manches wird sicher ungewöhnlich sein: Statt des gewohnten Gemeindegesanges dürfen Lieder nur noch mitgesummt werden und auch die Tasse Kaffee nach dem Gottesdienst muss entfallen. Trotzdem wird es schön sein, sich wieder treffen und miteinander feiern zu dürfen.

Natürlich geht das nicht ohne ein paar Spielregeln:

Gott ist da! WIR SIND DA! Das genügt. weiterlesen

Gottesdienste im Norden ab 10. Mai wieder möglich

In Norddeutschland werden voraussichtlich ab 10. Mai wieder Sonntagsgottesdienste in Kirchen möglich sein. Das legte die evangelische Nordkirche in einer umfassenden Handlungsempfehlung fest. Auf https://www.nordkirche.de/nachrichten/nachrichten-detail/nachricht/gottesdienste-im-norden-ab-10-mai-wieder-moeglich/ finden Sie die entsprechende Veröffentlichung der Nordkirche.

Gottesdienste im Norden ab 10. Mai wieder möglich weiterlesen

Zum Gründonnerstag. Das letzte Abendmahl.

Liebe Gemeinde.

Sie sind versammelt,
staunende Verstörte,
Sie sind versammelt,
um ihn,
der wie ein Weiser sich beschließt
und der sich fortnimmt denen er gehörte
und der an ihnen              fremd                vorüberfließt

Die alte Einsamkeit kommt über ihn,
die ihn erzog zu seinem tiefen Handeln;
nun wird er wieder durch den Wald wandeln,
und die ihn lieben
werden vor ihm fliehn.

Er hat sie zu dem letzten Tisch entboten

Und als sie aßen sprach er:
Wahrlich ich sage euch:
Einer unter euch wird mich verraten.

Zum Gründonnerstag. Das letzte Abendmahl. weiterlesen

Was zum Sonntag Judika

Liebe Gemeinde.

Diese Andacht, die Sie hier lesen, können Sie auch auf Instagram auch ohne Anmeldung hören und sehen.

Es ist Sonntag.
Und ich erschoss einen Mann in Reno.
Nee.
Stimmt nicht.
Ich war nie in Reno.
Und was vielleicht noch wichtiger ist: Ich habe niemanden erschossen.

Das habe ich alles nur wegen des dramatischen Anfangs gesagt.
Aber ich habe in der letzten Woche ein wenig in Texten von Charles Bukowski gelesen.
Den mag ich.
Er schreibt so hingerotzt und dreckig.
Das mag ich.
Und ich mag, dass man in diesem dreckigen Stil, plötzlich unfassbar schöne Formulierungen findet, die einem im Gedächtnis bleiben. Vielleicht gerade weil sie mit so viel Dreck umgeben sind.
Da fällt das Schöne dann mehr auf. Was zum Sonntag Judika weiterlesen

Beobachtungen von Pastor Enzenauer

Liebe Bewohner und Bewohnerinnen in Wohltorf und im Krabbenkamp,

es passieren ungewöhnliche Dinge. Ich meine keinen „Spuk“ im Wohnzimmer, nicht die Dielen, die immer von selbst knacken. Ich meine auch nicht die Klopfgeräusche an der Terassentür von gestern Abend, obwohl dort beim Nachsehen niemand war. Ich meine andere, alltäglichere ungewöhnliche Dinge.

Ich meine Dinge wie heute Morgen beim Brötchenholen. An der großen Schaufensterscheibe beim Bäcker, da wo sonst Plakate hängen, die zu Vorträgen oder zu Konzerten einladen, da hängt jetzt ein anderes Plakat: „Was wäre ein Frühstück ohne Brötchen vom Bäcker.“ steht darauf. Und dahinter ein großes „DANKE!“. Und auf der gegenüberliegenden Seite, beim Zeitungsladen, da hängt auch ein Plakat. Darauf steht unter anderem: „Danke für die vielen kleinen netten Gespräche.“

Aber das ist noch nicht alles. Es geht ungewöhnlich weiter, beim Einkaufen im Supermarkt. Beobachtungen von Pastor Enzenauer weiterlesen