Gemeindeleben 2018

Damit die Dinge nicht verloren gehen …
Auf dieser Seite haben wir eine Auswahl der Ereignisse aus unserem Gemeindeleben in Wort und Bild festgehalten.
Ereignisse, die auf kirche-wohltorf.de angekündigt waren: Zur Erinnerung.
Und als Beispiele für die vielen kleinen und größeren Aktivitäten, die ein lebendiges Gemeindeleben ausmachen.


Regionale Jugendarbeit

Die Jugendarbeit im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg ist regional organisiert.

Für jede Region, die in der Regel aus mehreren Kirchengemeinden besteht, ist ein Jugendmitarbeiter bzw. eine Jugendmitarbeiterin zuständig.

Die Aufsicht über diese Stellen führt das Jugendpfarramt. Die Finanzierung erfolgt zur Hälfte durch den Kirchenkreis, zur anderen Hälfte anteilig durch die beteiligten Kirchengemeinden.

Unsere Wohltorfer Gemeinde bildet ab dem 1. September 2018 zusammen mit den Kirchengemeinden Aumühle, Geesthaacht-Düneberg und Grünhof-Tesperhude eine große Region. Wegen der geografischen Nähe aber auch aus inhaltlichen Gründen haben sich die beiden Gemeinden Wohltorf und Aumühle dafür entschieden, besonders eng zusammenzuarbeiten und mit Jugendlichen und der Jugendmitarbeiterin Frau Lachmann ein gemeinsames Konzept zu entwickeln.



Jugendarbeit und Aumühle und Wohltorf

Wir sind dabei –

Und gewonnen haben: churchy (im besten Sinne), bunt, gut organisiert, packend und sichtbar!

Das sind sie, die Sieger-Worte, die es nach mehreren Diskussions und Castingrunden in die Endauswahl geschafft haben. Sie bringen auf den Punkt wie die künftige Jugendarbeit in der Mini-Region Aumühle und Wohltorf aussehen soll.

Am 4. Juli traf sich erstmals eine Gruppe aus Jugendlichen aus unseren beiden Dörfern, der Jugendmitarbeiterin Maria Lachmann, dem Leiter des Jugendpfarramtes Holger Wöltjen und den beiden Pastores Johanna Thode und René Enzenauer, um über die Zukunft der Jugendarbeit in unseren Gemeinden zu sprechen.

Denn es ist so: Der Kirchengemeinderat Wohltorf hat beschlossen, zum 1. September in die Jugendarbeit der Region Süd-West der Propstei Lauenburg einzusteigen. Besonders in Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn in Aumühle wollen wir ein gemeinsames Konzept für die kirchliche Arbeit von und mit Jugendlichen erarbeiten, das zu uns passt, das Spaß macht und dem kirchlichen Leben in unseren Dörfern eine neue schillernde Facette hinzufügt.

Die ersten zarten Pflänzchen dieser Arbeit wuchsen bereits in den vergangenen Konfirmationsjahrgängen: Jugendliche aus Aumühle nahmen am Wohltorfer Konfirmandenunterricht teil. Jugendliche aus Wohltorf besuchten zusammen mit Jugendlichen aus Aumühle die Ausbildung für die Teamercard und fuhren bei den jeweiligen Konfifreizeiten als Betreuer mit. Hinzu kommt: Man kennt sich einfach – aus der Schule, aus den Chören, aus den Sportvereinen, aus der Nachbarschaft. Was liegt also näher, als auch in der kirchlichen Jugendarbeit zusammenzuarbeiten.

Mit dem Einstieg in die regionale Jugendarbeit verbunden sind Anteile an einer Stelle für eine Jugendmitarbeiterin. Diese Stelle hat Frau Maria Lachmann inne, mit der wir zusammen das umsetzen wollen, wovon wir an diesem Abend am 4. Juli geträumt haben: von großen Gemeindefesten mit Alt und Jung, von Andachten am Strand bei Sonnenuntergang, von Freizeiten im In- und Ausland und von Fahrten nach Taizé, von ansprechenden Räumen, in denen sich unsere Jugendlichen treffen können, von diakonischen und sozialen Projekten und von vielen neuen tollen Begegnungen. Wie gesagt: im besten Sinne churchy, bunt, gut organisiert, packend und sichtbar. Wir freuen uns sehr auf dieses Projekt. Gebe Gott seinen Segen dazu.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie diese Arbeit unterstützen möchten.
Spendenkonto der Kirchengemeinde:
KSK Herzogtum Lauenburg
IBAN: DE95 2305 2750 0109 4414 57
BIC: NOLADE21RZB
Foto:© Privat



Ankommen und weitergehen

Vor einiger Zeit fuhr ich – unterstützt von meinem Navi – nach Hause. Als ich dort ankam, zeigte das Navi mir das Wort „Angekommen“ an. Angekommen bin ich.

Mein Name ist Maria Lachmann. Geboren in Dresden, wuchs ich in einem kleinen Ort bei Dresden auf. Ich bin Mutter von drei Söhnen (21, 19 und 13 Jahre) und habe Erziehungswissenschaft in Leipzig und Rostock studiert. Bevor ich die Stelle in dieser Region annahm, war ich mehre Jahre in Rostock im pädagogischen Bereich tätig.

Seit fast fünf Jahren lebe ich in Geesthacht und arbeite als Jugendmitarbeiterin in der Region „Lauenburg Süd West“ (Aumühle, Wohltorf, Geesthacht- Düneberg, Geesthacht – Grünhof). Ich bin in diesem neuen Berufszweig und auf dieser Arbeitsstelle inzwischen angekommen.

Und ich gehe weiter: Neben meiner Arbeit absolviere ich seit einem Jahr berufsbegleitend eine Ausbildung zur Gemeindepädagogin, die ich voraussichtlich 2021 abschließen werde. Hier bekomme ich viele neue Impulse, die meine Arbeit schon jetzt bereichern.

Auch mein Arbeitsfeld wandelt sich aktuell: mit Wohltorf ist eine neue Kirchengemeinde in die Region „Lauenburg Süd West“ gekommen und es entstehen andere Aufgaben, auf die ich mich freue.

Für mich bedeutet Jugendarbeit: jungen Menschen einen Ort zu geben, an dem sie willkommen sind und ernst genommen werden, an dem sie sich engagieren dürfen, in einer Gemeinschaft viel erleben können und vor allem Spaß haben – an dem sie ankommen können. Und es heißt für mich auch, dass sie hier Glaubenswerkzeug für das Leben bekommen – stark werden in sich und in ihrem Glauben, um gut weitergehen zu können.

Dazu ist es wichtig, dass Jugend in der Gemeinde einen festen Platz hat und verlässliche Ansprechpartner, vor allem aber ansprechende Angebote. Um diese in Aumühle und Wohltorf aufzubauen, trifft sich derzeit eine Gruppe von Jugendlichen und Hauptamtlichen.

Ich bin unter 0170 / 364 2829 mobil oder unter mlachmann@kirche-ll.de per E-Mail erreichbar und freue mich über Ihre Ideen, Vorschläge und Fragen.
MARIA LACHMANN, GEMEINDEPÄDAGOGIN I. A.

Foto:© Privat



Freitag, 13.07.2018: Kirche mit Kindern

Wir planen ein neues Projekt, mit dem wir einer alten Idee wieder neues Leben einhauchen möchten. In unserer Gemeinde wohnen bekanntlich viele Familien mit jüngeren Kindern. Darüber freuen wir uns als Kirchengemeinde sehr und wollen dem natürlich auch gerecht werden.

Deshalb möchten wir künftig an einem oder an zwei Sonntagen im Monat einen besonderen Gottesdienst für Kinder anbieten, der parallel zum Hauptgottesdienst gefeiert wird.

Die Idee ist, den Gottesdienst gemeinsam in der Kirche zu beginnen, bevor die Kinder dann zusammen mit zwei BetreuerInnen in unser Gemeindehaus wechseln, wo sie einen auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Gottesdienst feiern können: mit Singen, mit Geschichten, Spielen, Basteln und noch vielem anderen mehr.

Für dieses Projekt suchen wir ausreichend ehrenamtliche MitarbeiterInnen, die Spaß an der Arbeit mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter haben.

Der zeitliche Aufwand für den bzw. die Einzelne soll einen Gottesdienst und ein Vorbereitungstreffen pro Halbjahr nicht überschreiten. Wir freuen uns über jede und jeden Mitstreiter, auch dann, wenn Sie vielleicht noch keine Erfahrungen in diesem Bereich haben.

Wenn Sie unser Projekt unterstützen möchten oder sich noch unsicher sind und noch Informationen benötigen, dann freut sich Pastor Enzenauer über Ihre Nachricht.
(pastor.enzenauer@kirche-wohltorf.de; Tel.: 04104/962 98 93)



Ev. Kindergarten Wohltorf

Ausflug zum Milchhof Reitbrook

Die gelbe Gruppe unternimmt heute einen Ausflug zu unserem Gruppenthema: „Der Bauer“. Da es den herkömmlichen Bauernhof, so wie wir ihn aus Erzählungen und Büchern kennen, nicht mehr gibt, entschieden wir uns für einen reinen Milchbetrieb in Reitbrook.

Wir werden sehr herzlich von der Familie Langeloh begrüßt. Die Kinder sind aufgeregt, denn kaum ein Kind hatte vorher eine Kuh gestreichelt. Die Bäuerin ruft alle Kinder zusammen und geht mit uns in einen riesigen Stall, in dem es ein bisschen dunkel ist. Hier ist es laut und es stinkt und überall muht es um uns herum!

Die Kinder sind überwältigt und schauen sich ehrfürchtig die großen Tiere an. Vorsichtig, aber doch mutig streicheln einige Kinder die Köpfe einiger Kühe. Frau Langeloh erklärt nun alles ganz genau. So erfahren wir, dass der Hof 140 Milchkühe beherbergt.

Warum muhen die Tiere gerade so laut? Weil sie jetzt nach draußen dürfen auf die Wiese. Auf dem Futtergang liegt Heu. Dieses heißt Silage und ist angetrocknetes Heu, welches die Kühe fressen. Beeindruckt schauen die Kinder zu, wie die Kühe Pipi machen und kackern, selbst beim Laufen! Das ist so lustig, dass die Kleinen lachen und rumalbern!

Inzwischen ist der Stall fast leer, nur eine Kuh steht noch da. Die Bäuerin lädt die Kinder ein, ganz nahe am Kopf zu sein und zu streicheln. Wie weich sich das Fell anfühlt und wie lieb sie schaut! Nun gehen wir über den Hof und kommen zu einer Plastik-Kuh. Hier dürfen die Kinder, einer nach dem anderen draufsitzen und wir machen ein Spaß-Foto. 🙂

Nun ziehen wir weiter in den Kälbchenstall. Es ist schummrig und hier fliegen Schwalben umher. Es sieht fast gemütlich aus, denn in kleinen Boxen liegen jeweils 2-3 Kälber zusammen und kuscheln miteinander. Es gibt schwarzweiß-gefleckte, braune, schwarze und ein weißes Kälbchen. Oh, wie niedlich die sind! Wir können uns gar nicht trennen. An den Gattern hängen lauter Eimer mit Saugern, an denen die Tierbabys nuckeln. Die Mama steht ja in einem anderem Stall. Deshalb geht die Bäuerin öfter zu den Kälbchen und steckt ihnen den Finger ins Maul und dann saugen sie ganz kräftig daran.

Auf geht’s nun zu den Hühnern. Sie laufen frei herum auf einer eingezäunten Wiese. Die Kinder dürfen die Hühner mit Gras füttern. Frau Langeloh öffnet das Gatter und holt ein Huhn heraus. Sie drückt es einem Kind in die Hand und erklärt, wie man das Huhn festhalten muss. Ohne Scheu fassen einige Kinder zu und halten stolz ein Huhn im Arm! Körperkontakt ist erwünscht! Auch im Hühnerstall gibt es etwas zu entdecken, nämlich braune, noch warme Eier! Welch glückliche Momente für unsere Kinder. Hier scheint die Welt noch in Ordnung.

So allmählich meldet sich unser Hunger und die Bäuerin hat eine Überraschung für uns. Sie lädt uns auf den Heuboden ein, wo wir im Kreis auf Kisten sitzen und nun etwas essen können. Das Beste aber kommt nun: sie bietet uns sehr schmackhafte, frische Milch an zum probieren. Jeder bekommt was ab. Danach bekommen wir kleine Schälchen mit dem absolut besten Joghurt in verschiedenen Sorten: Natur, Erdbeere, Birne-Banane, Ananas- Kokos, Pfirsich-Orange. Das war ein Geschlecker und alles superlecker!!

Nun ist der Vormittag fast vorbei und die ersten Mamis sind schon da, um uns wieder abzuholen. Doch da kommt gerade der Sohn der Bäuerin, Sönke Langeloh. Er fragt die Kinder, wie es ihnen gefallen hat und ob wir denn auch schon in der Melkstation gewesen sind. Nein, da waren wir noch nicht. So gehen wir dorthin und schauen den langen Raum an, in dem die Kühe gemolken werden. Er zeigt uns, wie die Kühe stehen müssen, wo der Kopf liegt und wo das Hinterteil geparkt wird. Im Boden ist eine Vertiefung, in der der Bauer steht, um an das Euter der Kuh zu kommen. Dann wird das Melkgeschirr an die vier Zitzen angelegt. Dies zieht die Milch ein wie ein Staubsauger. Die Kinder lachen und dürfen zum Spass den Sauger ausprobieren, indem sie ihren Finger hinein stecken. Oh, wie das kitzelt!

Ein erlebnisreicher, aufregender schöner Vormittag geht zu Ende. Wir sind dankbar für die vielen Informationen und die liebevolle Betreuung durch die Familie Langeloh. Außerdem bedanken wir uns herzlich bei allen Mamis, die uns wieder abholten. SABINE HINTZ

 



Goldene Konfirmation in Wohltorf – Bericht

Lobe den Herrn meine Seele –

Da wurden Erinnerungen wach. Daran wie es ist, vor einem Gottesdienst aufgeregt zu sein. Wie es ist, wenn man feierlich zur Orgelmusik einzieht und wie es sich anfühlt, wenn der eigene Name im Gottesdienst genannt wird, man dann vor den Altar tritt und wenn dann vor der versammelten Gemeinde ein Segen über dir gesprochen wird. So ähnlich war es nämlich schon einmal – vor 50 oder sogar vor über 50 Jahren.
An Johanni feierten wir mit neun Goldenen Konfirmandinnen und Konfirmanden ihr Konfirmationsjubiläum. Es war ein festlicher Gottesdienst mit viel Musik, mit einer Predigt zu Psalm 103, die den Spuren des Segens in den Höhen und Tiefen von 50 Jahren Lebensgeschichte nachging und natürlich mit einem ganz persönlichen Konfirmationssegen für jede und jeden Einzelnen. Da Seele und Leib bekanntlich zusammengehören, war im Anschluss an den Gottesdienst natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt. Bei einem kleinen feinen Mittagessen und Kaffee und Kuchen war noch einmal Zeit für viele „Weißt Du noch?“ und für die Fotos von damals.
Dann war es dann Zeit Auf Wiedersehen zu sagen, aber natürlich nicht ohne Reisesegen und nicht, ohne noch einmal den alten Konfirmandenraum in der Kirche in Augenschein zu nehmen. Es war ein wirklich schöner Tag. Ein herzlicher Dank an alle, die ihn möglich gemacht haben, an unsere Kantorei, an Frau Wiese, an Donata Stürken und ganz besonders an Corinna Matenaar aus dem Kirchengemeinderat.

 

 

 



Sonntag, 24.06.2018: Gottesdienst am 4. Sonntag nach Trinitatis

Goldene Konfirmation in Wohltorf

mit Abendmahl und Musik
Pastor René Enzenauer

Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein

Wir feiern die Goldene Konfirmation mit Abendmahl in einem Kantaten-Gottesdienst mit Dietrich Buxtehude: „Alles, was ihr tut“, BuxWV 5, und anderen Vokal- und Instrumentalwerken.
Ausführende sind die Wohltorfer Kantorei, Instrumente, Leitung/Orgel: KMD Andrea Wiese

Dazu laden wir ganz herzlich alle diejenigen zu einem festlichen Gottesdienst in unsere Heilig-Geist-Kirche ein, die in den Jahren 1965 bis 1968 konfirmiert wurden. Wenn Sie dabei sein möchten, dann können Sie sich noch bis zum 12. Juni bei unserer Gemeindesekretärin Frau Ziel anmelden:
Tel.: 04104/2283 oder per E-Mail: kirchenbuero@kirche-wohltorf.de



Mittwoch, 20.06.2018: Seniorennachmittag auf dem Kirchberg


Am Mittwoch, den 20. Juni, findet um 15 Uhr wieder der Seniorennachmittag im Gemeindehaus auf dem Kirchberg statt. Dieses Mal dreht sich alles um die kleinen Kugeln mit den Zahlen: Bei Kaffee, Kuchen und anregenden Gesprächen wird Bingo gespielt. Frau Pahl freut sich auf Sie.

 

 



Mittwoch, 20.06.2018: Sommerpause Wohltorfer Kirchenmusik

Wohltorfer Chöre

Noch liegt der Kirchberg in sommerlicher Ferienruhe … doch schon bald werden wieder viele Chorkinder in die Kirche strömen, um in der „heißen“ Probenphase das Musical „Wohltorf!“ mit viel Elan und Vorfreude vorzubereiten.

Wiederbeginn der Wohltorfer Chöre nach den Ferien ist zu folgenden Zeiten:

Wohltorfer Kantorei: Di., 21.8., 19.30 Uhr

Vokalensemble Wohltorf: Termine nach Vereinbarung

Zwitscherkantorei, Kinderkantorei, Kurrende und Jugendkantorei:

ab Di. 28.8., zu den jeweiligen Gruppenzeiten bzw. entsprechend des Musical-Probenplans

Haben auch Sie Lust zum regelmäßigen Singen? Infos und Anmeldung bei KMD Andrea Wiese, Tel.: 04104-80881, kantorei.wohltorf@gmx.de

Foto:© A.Wiese



Mittwoch, 20.06.2018: Sommerkirchen

Sommerkirche in Wohltorf und Aumühle

Anfang Juli beginnen die Sommerferien. Für die beiden Nachbargemeinden Aumühle und Wohltorf ist das der Startschuss für die Sommerkirche, in der die beiden Gemeinden ihre Gottesdienste zusammen feiern.

In den ersten drei Ferienwochen, vom 8. bis zum 28. Juli wird Pastor Enzenauer Talar und Gottesdienstbuch gegen Sonnencreme und Reiseführer tauschen. Pastorin Thode übernimmt die Urlaubsvertretung. Die Gottesdienste finden in dieser Zeit in Wohltorf statt. In Aumühle ist kein Gottesdienst.

Ab dem 29. Juli wird dann getauscht: Pastorin Thode genießt ihren Urlaub, Pastor Enzenauer hält die Gottesdienste in Aumühle und in der Wohltorfer Kirche herrscht sommerliche Urlaubsruhe.



Konfirmationen in Wohltorf

36 Konfirmandinnen und Konfirmanden, drei Wochenenden, insgesamt sechs Gottesdienste mit vielen Gästen von nah und fern und als Bonus dreimal wunderbares Sommerwetter:
Mit einer bei jedem Mal bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche haben wir im Mai unsere Konfirmationen gefeiert. Es waren sehr besondere Gottesdienste, feierlich, mit viel schöner Musik, mit Lachen und mit so mancher stolzen Rührungsträne hier und da.

Insgesamt acht Monate waren wir zusammen auf dem Weg durch die Welt des Glaubens und des Lebens. Der wöchentliche Unterricht, die Freizeit am Brahmsee, Besuche im Haus Billtal, drei Konfirmandensamstage, ein Gemeindepraktikum, das Krippenspiel und der von den Konfis selbst gestaltete und auch gefeierte Vorstellungsgottesdienst – all das gehörte dazu. Und dann kam der Moment vor dem Altar, in dem jeder und jedem unserer Konfirmandinnen und Konfirmanden der Segen Gottes zugesprochen wurde, der sie durch ihr Leben begleiten soll. Wir als Gemeinde sagen: Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns, dass ihr zu unserer Gemeinde gehört.

Danke an alle Ehrenamtlichen und alle Teamerinnen und Teamer, die die Konfirmandenarbeit mit unterstützt haben. Und: Danke, liebe Konfis, für euer Geschenk. Es hat seinen Platz im Pastoratsgarten gefunden.

PS: Nach der Konfirmation ist vor der Konfirmation. Im Moment laufen gerade die Anmeldungen für den neuen Jahrgang 2018/19, der nach den Sommerferien beginnt.

Foto: © R.Enzenauer

 

 



Chor“frei“zeit…

„Aber wir haben doch Chorfreizeit – da müssen wir doch gar nicht üben, wir haben doch frei….“. Diese Logik eines Chorkindes – wohl auch einer eher kurzen Nachtruhe geschuldet, sorgte für einiges Schmunzeln!
Ja, um das Musical „Wohltorf !“ mit rund zwei Stunden Spieldauer und 20 Musical-Songs, die meisten davon mit Choreographie, vorzubereiten, gibt es schon eine Menge zu trainieren! Zum Glück sorgten fetzige Melodien und witzige Texte auch in den Proben für lockere, fröhliche Stimmung. Das gute Miteinander von Kindern und Jugendlichen verschiedenen Alters fiel auf – Musik verbindet! So waren es harmonische Tage, egal ob beim Proben, Kanu fahren, Basteln, Spielen …
Danke allen, die die Reise ermöglicht haben!
FOTO: ©PRIVAT

 

 

 

 



Freitag, 08.06.2018: Todesmutig

Reden über etwas, worüber man nicht so gerne redet.
Dieser Termin fällt aus. Nächstes Treffen nach den Ferien

Gesprächspartner: Angela Rohde Pastor René Enzenauer

Liebe Todesmutig-Interessierten,

Dieser Termin muss leider auf die Zeit nach den Sommerferien verschoben werden. Das neue Datum finden Sie hier oder im Sachsenwalder

Das Thema wird – nach Eric Claptons Lied Tears in Heaven – „Beyond the Door. Hinter der Tür.“ sein. Dabei soll es um das Jenseits gehen. Was für Vorstellungen davon tragen wir uns? Ist das für uns überhaupt ein tragfähiger Gedanke? Und welche Bedeutung hat der Glaube an ein Jenseits für das Reden und Denken über den Tod – und vor allem über das Leben?
Es tut mir leid, dass wir unser Treffen vertagen müssen.

Mit besten Grüßen,
René Enzenauer

Foto © René Enzenauer

Der Tod ist eine seltsame Sache. Wir alle wissen, dass er uns ereilen wird. Niemand kann sich ihm entziehen. Aber darüber sprechen und sich mit dem Sterben und dem Tod beschäftigen, davor schrecken viele doch zurück.
Vor allem dann, wenn es um das eigene Ende geht. Wir wollen das ändern. Zumindest ein wenig. Deswegen treffen wir uns zum zweiten Mal zu unserer Gesprächsrunde, die den Namen Todesmutig trägt.
Todesmutig heißt: ankommen und gucken, wer alles da ist, entspannt zusammensitzen, eine Kleinigkeit essen und trinken, einen kleinen Impuls zum jeweiligen Thema hören und dann vor allem: Reden über den Tod wie über einen alten Bekannten, den man aus den Augen verloren hat.
Unser nächstes Treffen ist am 8. Juni um 19 Uhr im Gemeindehaus. Wenn Sie dabei sein möchten, dann wäre es schön, wenn Sie sich bei Frau Ziel in unserem Kirchenbüro anmelden: 04104/2283 oder kirchenbuero@kirche-wohltorf.de. Frau Rohde und Pastor Enzenauer freuen sich auf Sie!

 



Mittwoch, 16.05.2018: Seniorennachmittag "Frühlingslust"

Kleines Gartenfest im Haus Billtal: Lieder, Tänze und offenes Volkslieder-Singen mit der Zwitscher- und Kinderkantorei Wohltorf und der Tanzgruppe des DRK Wohltorf
Eintritt frei, Spenden erbeten

Frühlingslust

Die Vögel zwitschern, die Sonne lockt nicht nur die Blätter und Blüten aus den Knospen, sondern auch die Menschen an die frische Luft… So machen am Mittwoch, 16. Mai ab 15:00 Uhr auch die Kinder der Zwitscher- und Kinderkantorei Wohltorf und deren Leiterin KMD Andrea Wiese einen Ausflug ins Billtal. Dort lädt Marita Pahl in den Garten des Haus Billtal zu einem kleinen Frühlingsfest. Bei hoffentlich schöner Witterung singen Jung und Alt gemeinsam Volkslieder vom Frühling, auch „dro Chonosen mot dom Kontroboss“ und „ein Mann, der sich Kolumbus nannt“ werden mit von der Partie sein. Besonders gespannt kann man sein auf die Tänze der Tanzgruppe des DRK unter der Leitung von Antje de Boer. Vielleicht tanzt der eine oder die andere, von der Frühlingslust gepackt, ja spontan mit? Für das leibliche Wohl wird mit Kaffee und Kuchen gesorgt sein. Fast wie bei einem Picknick – essen, singen und tanzen, begleitet von Vogelgesang und Blätterrauschen – Frühlingslust! Damit alles gut vorbereitet und der Kaffee gebraut werden kann, melden Sie sich bitte an bei Marita Pahl, Haus Billtal: 04104-97610 oder im Kirchenbüro bei Frau Ziel: 04104-2283
Foto:© A.Wiese



Sonntag, 13.05.2018: Musikalische Brücken

Kammerensemble Konsonanz, Bremen
Acht junge, internationale Musiker spielen Werke aus Europa und Südamerika von W.A. Mozart, A. Piazolla, u.a.
Eintritt frei, Spenden erbeten

Musikalische Brücken

Am Sonntag, den 13. Mai, um 17:00 Uhr, präsentiert das Kammerensemble Konsonanz in der Heilig-Geist-Kirche Wohltorf ein fröhliches Programm mit klassischer Musik. Das in Bremen ansässige Streichensemble, das im Februar 2015 schon einmal in der Heilig-Geist-Kirche auftrat, wird unter dem Motto „Brücken bauen“ anspruchsvolle Werke aus vielen Jahrhunderten Musikgeschichte spielen, darunter eine Uraufführung des venezolanischen Komponisten Efraín Oscher, die „Barroqueana Sudamericana No.1“ für Streichorchester und Viola. Das Solo übernimmt der aus Chile stammende Francisco Fernández, der zur Zeit an der Hochschule für Musik und Theater im Master Künstlerische Ausbildung studiert. Er interpretiert gemeinsam mit seinem Ensemble auch „Le Grand Tango“ von Astor Piazzolla. Brücken gebaut werden in diesem etwa 75-minütigen Konzert nicht nur zwischen Europa und Südamerika, wo auch einige weitere Musiker des Ensembles ihre Heimat haben, sondern auch zwischen verschiedenen musikalischen Epochen. Werke aus der Klassik, der Romantik, sowie aus dem späteren 20. Jahrhundert und die Neukomposition verflechten sich zu einem bunten Blumenstrauß aus temperamentvoller und eleganter Musik.

Das Kammerensemble Konsonanz besteht seit September 2014 und hat seit seiner Gründung bereits zwei Hochschulpreise gewonnen (in Bremen und in Hamburg) und drei CDs aufgenommen. Es gestaltet den Großteil seiner Konzerte in Besetzungen von acht bis 16 Musikern, ohne dass ein Dirigent das Ensemble führen muss. In den meisten Programmen treten einer oder mehrere Musiker auch solistisch hervor und verleihen dem Gesamtklang neue, individuelle Akzente. Mehr Informationen und weitere Konzerttermine finden Sie auf www.konsonanz.com.
Der Eintritt zum Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten.

Foto: © Ensemble Konsonanz



Donnerstag, 10.05.2018: Himmelfahrt

Gottesdienst in Hohenhorn
In Wohltorf kein Gottesdienst.

Wir treffen uns zur Wanderung nach Hohenhorn um 8:00 Uhr am Perlbergweg, Ecke Börnsener Weg.

Gemeinde unterwegs –

Wanderung nach Hohenhorn

Am 10. Mai ist Christi Himmelfahrt und das heißt: Wir gehen auf Wanderschaft.
Auf geraden und verschlungenen Wegen geht es bei bestimmt bestem Wetter durch den Sachsenwald nach Hohenhorn. Traditionell feiern wir dort zusammen mit den anderen „Sprösslingen“ unserer Muttergemeinde um 10 Uhr Gottesdienst.
Wir treffen uns zur Wanderung um 8:00 Uhr am Perlbergweg, Ecke Börnsener Weg.



Wanderung nach Hohenhorn

 

Diesmal rechtzeitig!

Kartendaten: © openstreetmap contributers

Die Teilnehmer vom letzten Jahr erinnern sich: Die Wanderung am Himmelfahrtstag zum Gottesdienst in unserer Mutterkirche in Hohenhorn dauerte länger als geplant. Auf dem alten Kirchenweg querwaldein ging die Orientierung verloren und die Gruppe kam verspätet in Hohenhorn an. Das sollte dieses Jahr anders werden. Ein kleines Kundschafter-Team suchte vorab nicht die kürzeste, aber eine schöne und übersichtliche Strecke aus. Ein Tip für die Einladung zur Wanderung im nächsten Jahr: Die Wege sind gut ausgebaut, auch für Kinderwagen und Fahrrad geeignet.

Am Himmelfahrtstag führten die Kundschafter Pastor Enzenauer und eine kleine Gruppe Wohltorfer vom Treffpunkt Börnsener Weg – Ecke Perlberweg durch den Sachsenwald (roter Linienzug in der Karte) nach 8 Kilometern in einer Stunde und 40 Minuten sicher ans Ziel.

Andere Wohltorfer kamen mit dem Fahrrad oder Auto zur Hohenhorner Kirche. Der Himmelfahrtsgottesdienst selbst fand dann in alter Tradition mit Teilnehmern aus allen Tochtergemeinden der Hohenhorner Kirche statt. Die St.-Nikolai- Kirche war sehr gut besucht und das Pastoren-Team aus der Mutter- und den Tochtergemeinden führte gemeinsam durch diesen Gottesdienst.

Im Anschluss waren alle Teilnehmer eingeladen, sich bei Chili con Carne, Schnittchen, Kuchen und Getränken zu stärken und ins Gespräch zu kommen. Bei schönstem Sonnenschein verteilten sich die Teilnehmer um die Kirche und es war ein nettes Beisammen sein. Derart gestärkt ging es für die Wandergruppe wieder zurück nach Wohltorf und alle waren rechtzeitig vor dem angekündigten Gewitter wieder zu Hause.

Die gpx-Datei unseres Weges stellen wir demnächst auf kirche-wohltorf.de zum Download bereit, damit es (evtl. mit Hilfe einer Smartphone-Navigation) auch zukünftig heißt: „Diesmal rechtzeitig!“
AXEL POTTHOFF



Dienstag, 08.05.2018: Kleidersammlung

Kleidersammlung für Bethel
Dienstag, den 8. Mai 10:00 – 12:00 Uhr
Mittwoch, den 9. Mai 16:00 – 18:00 Uhr

Kleidersammlung

Sollten Sie gut erhaltene Kleidung und Wäsche, Schuhe, Handtaschen, Plüschtiere oder Federbetten besitzen, die sie nicht mehr benötigen, dann können Sie diese Dinge für die Kleidersammlung der gemeinnützigen Stiftung Bethel spenden.
Am Dienstag, den 8. Mai, in der Zeit von 10 –12 Uhr, und am Mittwoch, den 9. Mai, von 16 – 18 Uhr können Sie die in Säcke verpackten Sachen im Gemeindehaus, Kirchberg 3a abgeben.
Leere Kleidersäcke sind im Gemeindehaus erhältlich.

 



Mittwoch, 02.05.2018: Jugendkantorei in Hamburg St. Petri

Die Jugendkantorei und Kurrende Wohltorf singen in der Hamburger Hauptkirche St. Petri
Leitung KMD Andrea Wiese

Auf Einladung des „Amts für Kirchenmusik in Hamburg“ singen die Jugendkantorei und Kurrende Wohltorf am Mittwoch, 2. Mai 2018 um 17.15 Uhr in der Hauptkirche St. Petri, Hamburg.

Anlass ist die Feier der 3500. „Stunde der Kirchenmusik“. Die Reihe »Stunde der Kirchenmusik« existiert seit 1948 und gehört damit zu einer der am längsten bestehenden Veranstaltungsreihen der Hansestadt: Jeden Mittwoch um 17.15 Uhr erklingt in der Hauptkirche St. Petri an der Mönckebergstraße, wie ein Kontrapunkt zum geschäftigen Leben rundherum, Kirchenmusik in all ihren Formen und Facetten. Der Ursprung der Reihe liegt in der Nachkriegszeit: viele Hamburger Kirchenorgeln waren damals zerstört oder stark beschädigt – eine Ausnahme war die Orgel in St. Petri.

Die Jugendlichen aus Wohltorf und Umgebung im Alter zwischen 10 und 17 Jahren singen Werke von Bob Chilcott, John Rutter u.a.. Sie werden geleitet von KMD Andrea Wiese und begleitet von Matthias Witt am Flügel. Ergänzt wird das Fest-Programm neben einigen Grußworten durch Orgelimprovisationen der beiden Hauptkirchenorganisten KMD Thomas Dahl (St. Petri) und KMD Manuel Gera (St. Michaelis).
Der Eintritt ist, wie bei der „Stunde der Kirchenmusik“ üblich, frei.



Groovywochende Bericht

Gospel- und Popularmusik in der Wohltorfer Heilig-Geist-Kirche
mit Jan Simowitsch, Landespopularkantor der Nordkirche
Samstag 21.04.2018, 15:00-18:00 und 19:00-21:00 Uhr
Sonntag 22.04.2018, 09:00-11:00 Uhr

… in the love, in the light, in the glory!

 
 
Foto: © A.Wiese

Mit den letzten Klängen im Ohr und im Herzen fahre ich nach Hause, dankbar! Dankbar dafür, dass in Wohltorf so eine Breite an Kirchenmusik lebt: Bach, Buxtehude, Kindermusical, Gospel und eben auch grooviger Pop/Jazz. Dankbar dafür, dass Jan Simowitsch, Landespopularkantor der Nordkirche, uns hier in Wohltorf so beschenkt hat.

Neugierig auf Neues? „Groovy“ – so war der Workshop angekündigt. Was verbarg sich wohl dahinter? 9 Sängerinnen und 9 Sänger waren neugierig und kamen auch bei herrlichstem Sonnenschein am 21.04. um 15 Uhr auf den Kirchberg, bunt zusammengewürfelt. Es begann mit eingängigen englischen Liedern, später improvisierten einige dazu Ober- oder Unterstimmen. „We are as God created us in the love, in the light, in the glory“: wunderbar! Es folgten deutsche und englische Lieder aus eigener Feder. Hier wurde es rhythmisch schon etwas kniffliger. Aber mit seinem genialen Klavierspiel hat Jan Simowitsch uns souverän geführt. 2 Lieder davon stammen aus seinem Chorheft „waiting for dawn“, eine wahre Schatzgrube. Nach einer schönen Pause mit netten Gesprächen fühlten wir uns gestärkt für die zweite Halbzeit.

Erstaunlich, wieviel schöne Musik in so kurzer Probenzeit möglich ist.

Am nächsten Morgen gestalteten wir als Workshopchor den Gottesdienst musikalisch mit. Hier passte alles wunderbar zusammen: Sonntag „Jubilate“, eine Taufe, viele schöne Lieder zum Mitsingen, inspirierende Predigt und groovige Chormusik. Wär doch schön, wenn es mit der groovigen Kirchenmusik in Wohltorf auch mit einem regelmäßigen Chor weiterginge!
BIRTE WEFEL

 



Samstag, 21.04.2018: Groovywochende

Gospel- und Popularmusik in der Wohltorfer Heilig-Geist-Kirche
mit Jan Simowitsch, Landespopularkantor der Nordkirche
Samstag 21.04.2018, 15:00-18:00 und 19:00-21:00 Uhr
Sonntag 22.04.2018, 09:00-11:00 Uhr

Groovy… Jan Simowitsch

 
Foto: © Privat

Am Wochenende nach den Osterferien (21./22. April) findet in Wohltorf der zweite der beiden Workshops dieses Halbjahres mit Gospel- und anderer Popularmusik statt. Wie gewohnt wird am Samstag Nachmittag von 15-18 Uhr geprobt. In der Kaffeepause ist Gelegenheit, den Dozenten und die anderen Teilnehmer nicht nur von ihrer musikalischen Seite kennen zu lernen. Nach einer Abendbrotpause geht die Probe von 19-21 Uhr weiter. Mit Liedern und Rhythmus erfüllt, treffen sich alle am Sonntag Morgen um 9 Uhr wieder, um im Gottesdienst, in dem sich auch die neuen Konfirmanden der Kirchengemeinde vorstellen, zu singen. Der Dozent des Workshops ist Jan Simowitsch (37), seit 2015 Leiter des Fachbereichs Popularmusik der Nordkirche. So umfasst sein Wirkungsbereich auch die ganze Nordkirche: Fortbildungen und Workshops für die wachsende Zahl von Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern mit dem Schwerpunkt Popularmusik, die Leitung von Ausbildungskursen für C- und B-Musiker und Beratung von Kirchengemeinden gehören dabei zu seinen Aufgaben. In einem eigenen Tonstudio unterstützt er Chöre und Bands, ihre Musik weiter zu entwickeln. Jan Simowitsch ist geborener Rostocker und hat an der dortigen Hochschule für Musik und Theater sein Studium mit dem Hauptfach Klavier absolviert und mit Diplom abgeschlossen. Das Markenzeichen seiner umfangreichen Arbeit in der Kirchengemeinde Bad Segeberg war seit 2007 der Musikberg, ein Projekt für Jugendliche mit Band- und Chorarbeit. Zahlreiche Aufführungen, auch mit von ihm selbst komponierten Werken, sind in diesem Rahmen entstanden.

Für den Wohltorfer Workshop hat er folgendes Programm vorgesehen: Gospel, Pop, auf Englisch und Deutsch, mal ruhig und groovy zugleich, mal schnell und emotional. Dazu eigene Kompositionen und Neues aus der Nordkirche. Eine Mischung, die Sie neugierig macht?

Die Teilnahme ist frei, um Spenden wird gebeten.
Anmeldungen bei KMD Andrea Wiese, bitte bis zum 15. April:
Tel.: 04104-80881, oder
kantorei.wohltorf@gmx.de



Freitag, 20.04.2018: Todesmutig

Reden über etwas, worüber man nicht so gerne redet.

Gesprächspartner:
Angela Rohde
Pastor René Enzenauer

Foto © René Enzenauer

Der Tod ist eine seltsame Sache. Wir alle wissen, dass er uns ereilen wird. Niemand kann sich ihm entziehen. Aber darüber sprechen und sich mit dem Sterben und dem Tod beschäftigen, davor schrecken viele doch zurück. Vielleicht, weil er noch so weit weg scheint, oder weil es einfach unangenehm ist, vor allem dann, wenn es um das eigene Ende geht.

Wir wollen das ändern. Zumindest ein wenig. Mit einem kleinen neuen Projekt, das den Namen Todesmutig trägt und wie ein kleiner Workshop gedacht ist. Es gibt jeweils ein Thema, das im Fokus des Abends stehen wird.

Todesmutig heißt: ankommen und gucken, wer alles da ist, entspannt zusammensitzen, eine Kleinigkeit essen und trinken, einen kleinen Impuls zum jeweiligen Thema hören und dann vor allem: Reden über den Tod wie über einen alten Bekannten, den man aus den Augen verloren hat oder wie etwas, das so nah und zugleich so wenig greifbar scheint.

Dazu treffen wir uns an drei Terminen an mehr oder weniger ungewöhnlichen Orten. Eingeladen ist jede und jeder der möchte. Das Alter ist nicht wichtig. Je verschiedener wir sind, umso besser.
Mitbringen brauchen Sie nichts, nur Interesse und Lust daran, sich auszutauschen, nachzudenken und sich inspirieren zu lassen.
Unser erstes Treffen ist am 20. April um 19 Uhr in unserer Kirche.
Wenn Sie dabei sein möchten, dann wäre es schön, wenn sie sich anmelden unter Tel.: 04104/2283 oder
kirchenbuero@kirche-wohltorf.de
Angela Rohde und Pastor René Enzenauer freuen sich auf Sie!
Foto: © Privat



Konfi-Schreib-Team III

„Welcome to the club“,
„Schön, dass ihr da seid“

Edgar Kohlhaas und Frieder Voigt, das Wohltorfer Konfi-Schreib Team III, berichtet über die Zeit vor der Konfirmation 2018

Frieder Voigt (li.) und Edgar Kohlhaas, das Konfi-
Schreib-Team III der Wohltorfer Konfirmanden 2018
Foto:©Madleen S. Dintner

Mai, Wonnemonat Mai. Die Konfirmandenzeit geht dem Ende entgegen, die Konfirmationen stehen an. Dieses Jahr lassen sich deutschlandweit um die 250.000 Jugendliche konfirmieren, in Schleswig-Holstein sind es um die 20.000 (in etwa entsprechend der Geburtsstatistik aus dem Jahre 2004), Tendenz fallend. Nach der „elterngemachten“ Taufe nun also die eigene Entscheidung, Teil einer Kirchengemeinde zu werden, zu werden, zu bleiben. „Confirmare“, lateinisch, steht für soviel wie „bestärken“, „bestätigen“, „befestigen“. Das ist der Plan.

Anders als in umliegenden Gemeinden, wo ein ein- bis zweijähriger Konfirmandenzeit-Turnus mit monatlichem Zwei-Stunden-Konfi-Unterricht läuft, haben sich in der Wohltorfer Heilig-Geist-Kirche 22 Konfirmandinnen und 13 Konfirmanden für den halbjährlichen Kompaktkurs à 2 Stunden pro Woche entschieden. Manche von ihnen hatten am Konfi-Unterrichtstag vorher in der Schule 2 Stunden „Reli“ = vier Stunden rund um Gott und die Welt = das Thema „ich und der Glaube“ satt! Der festliche Schluss- und Höhepunkt : Die Konfirmation. Drei Gruppen, drei Sonntage.

Das Schreib-Team III der 2018er Konfirmanden, Edgar Kohlhaas und Frieder Voigt, stellen ein paar grundsätzliche Fragen rund um die Konfirmation und berichten über die letzte Phase ihrer Konfi-Zeit, angefangen mit dem für sie so wichtigen Sonntag Palmarum, „Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden“: Wohltorf, Sonntag 25.03.2018, 8:00 Uhr. Wir Konfirmanden saßen müde, doch voller Erwartung in der Heilig-Geist Kirche, im Kopf den Ablauf des Vorstellungsgottesdienst, den wir mit vereinten Kräften selbst vorbereitet und gestaltet hatten.

9:50 Uhr: Die ersten Kirchen-Besucher erschienen und sofort stieg die Anspannung auf ein Maximum an. Die Mikrofone wurden eingeschaltet, die Texte parat gelegt und die Kerzen angezündet. Zwei von uns standen am Eingang, um die Gesangbücher auszuteilen. Frau Wiese, unsere Kantorin, nahm an der Orgel Platz und der Chor mache sich zum Einzug bereit.

Dann war es so weit, Frau Wiese schlug die ersten Töne an der Orgel an und der Chor sang das erstes Lied. Nun traten nach und nach die Konfirmanden nach vorne und hielten den Gottesdienst (Godi). Das Ganze lief ohne Probleme ab und zum Schluss konnten wir alle auf
eine gute Leistung unsererseits stolz sein. Am Schluss des Godis haben wir die Gemeindemitglieder gebeten, uns doch einmal zu sagen, was sie eigentlich von uns als Konfirmanden und Neulinge in der Gemeinde erwarten. Wir hatten Zettel dafür vorbereitet, auf denen auch eine E-Mail-Adresse angegeben war, über die geantwortet werden konnte.

Allerlei ist da zusammengekommen, Kurzes und Knappes wie „Erwarten tue ich gar nichts! Ich wünsche mir, dass ihr als Christen lebt und handelt“ (Brunhilde Schreblowski). Oder „Erstmal finde ich die Fragestellung Klasse, dass euch die Meinung der Gottesdienstteilnehmer/Gemeinde interessiert. Das ist u.a. nicht selbstverständlich, da ihr eines Tages an die Stelle der vielen (überwiegend?) alten Kirchenbesucher tretet, um die Kirche lebendig zu erhalten“ (Familie Trelenberg aus Grosshansdorf). „Ich erwarte, dass Alt und Jung einmal etwas gemeinsam machen. Z.B. einen lustigen Spiele Nachmittag o.ä.“ (I. Köhler). Ein Anonymus schreibt: „Es wäre schön, wenn ihr nach der Konfirmation nicht ganz verschwindet, sondern mit euren Idee, und Fragen das Gemeindeleben mitprägt und belebt. Schön, dass ihr da seid!“

Auch Ausführliches und Grundsätzliches ist dabei:

„Liebe Konfirmanden – was erwarte ich von Euch? Ihr seid in einer christlich geprägten Gesellschaft und Familie aufgewachsen und habt nun ein Alter erreicht, ab dem Ihr Euch mit Religion und Glaube fundierter auseinandersetzen könnt. In den letzten Jahren habt Ihr auch erfahren, gelesen oder gehört, dass sich andere Glaubensgemeinschaften wie Moslems, Juden, Jesiden und weitere immer wieder zur Diskussion in unserer Gesellschaft stellen. Sie rücken sich damit – und das ist auch rechtens – konstant in unser tägliches Leben … Ihr habt Euch in Eurer Konfirmandenzeit intensiver mit dem Christentum und dem christlichen Glauben auseinandergesetzt und bekennt Euch mit der Konfirmation ausdrücklich zum Glauben und zur christlichen Kirche, was mich als Christ und Vater sehr freut. Denn Ihr werdet mündige Mitglieder der Kirche und könnt in der Gemeinschaft und Gesellschaft gestalten.

Ich erwarte von Euch, dass Ihr Euch als Mitglied auf Basis dieser starken Gemeinschaft kritisch mit allen gesellschaftlichen und religiösen Themen befasst und Euch gleichberechtigt als Christ in unserer zunehmend bunter werdenden Gesellschaft einbringt  …Mit diesen Erwartungen möchte ich Euch nicht erdrücken – vielmehr möchte ich Euch aufmuntern, loszulegen und/oder weiterzumachen. Ihr werdet jetzt mündige Christen und habt das Recht, ernst genommen zu werden. Dieses Recht wird durch Praxis in Selbstverständnis übergehen und die damit verbundene Pflicht (kein Recht ohne Pflichten, also: nicht wegducken, nicht ignorieren, sondern sich einbringen) wird Euch dieses Recht erhalten…

Und an dieser Stelle beleuchte ich nur kurz die andere Seite der Medaille: Das Leben ist immer ein Nehmen und ein Geben. Ihr werdet im Leben viele Prüfungen erfahren, viele werden Euch erstarken lassen, einige davon werden auch belastend sein. Das Christentum, der Glaube und die Gemeinschaft werden Euch begleitend immer eine Stütze, Hilfe und Ratgeber sein. Dieses Pfand lohnt sich sehr zu pflegen, denn es gibt einem kontinuierliche Sicherheit und viel mehr, als man heute erkennen kann! In England würde man sagen: „Welcome to the club!“ – ich freue mich über Euer Bekenntnis! Euer Justus (v. Kries)“

An dieser Stelle bedanken wir uns sehr bei Herrn von Kries, der uns so ausführlich geantwortet hat.

Im selben Zuge haben wir uns auch gefragt, was wir überhaupt von der Gemeinde Wohltorf erwarten.
Frieder:
„Ich erwarte, dass ich ab meiner Konfirmation in der Gemeinde ernst genommen werde und dass meine Ansichten nicht mehr als die eines Kindes gelten.
Edgar:
„Ich erwarte von der Gemeinde, dass meine Meinung genau so viel zählt wie die eines Erwachsenen.“

„Was ist Gott für dich?“ Auf diese Frage erhielten wir z.B. diese Antworten:
„Für mich ist Gott etwas, was man nie sieht. Man spürt aber seine Anwesenheit und seinen Schutz.“ „Gott ist für mich jemand der immer da ist, wo du bist und dir beisteht, jedoch nicht in dein Leben eingreift, in dem er etwas aktiv tut.

Wir haben uns auch überlegt, wie wir uns eventuell in der Gemeinde einbringen könn(t)en:
„Ich möchte die Gemeinde unterstützen,  in dem ich den ein oder anderen Sonntagin die Kirche gehe und etwas für die Kollekte spende.“ Eine weitere Antwort war: „Ich möchte mich einbringen, indem ich zum Beispiel als Teamer mit auf Konfifahrten komme, oder wenn jemand ausfällt, mal den Küsterdienst übernehme.“

Und dann die Frage, respektive Meinung, die in den letzten Jahren immer wieder durch viele Köpfe geistert: Lassen sich die 14-Jährigen konfirmieren, weil es da Geschenke gibt, vorrangig Geld? Tiefe Grübelfalten auf Stirnen, tiefes Durch- und Ausatmen. „Nicht nur, aber auch!“ „Geschenke gehören dazu, genau wie das tolle Fest und dass wir wirklich mal im Mittelpunkt stehen und für Ernst genommen werden.“ „Geld zu bekommen ist prima, dafür kann man sich dann ein grosses Teil kaufen, was man wirklich brauchen kann.“ Klare Ansage! Konfi-Sprech 2018!

Klar und dezidiert auch der Dank an Pastor René Enzenauer, den die 2018er Kofis „richtig gut“ finden. Kleiner Wehrmutstropfen: Die Konfi-Freizeit. „Das war so ansgtrengend, danach war ich richtig krank“, murmelt Edgar.
Ach ja, dann noch der Auftritt, das Erscheinungsbild, das man da bei der Konfirmation 2018 abgibt: „Zum blauen Anzug, schmal geschnitten, logisch, trage ich vielleicht Fliege und vielleicht schicke Sneaker, mal sehen“, sagt Frieder. „Anzug, blau, genau. Dazu einen Schlips von meinem Vater, finde ich cool.“ Sagt Edgar. Und bei den Mädchen? „Das volle Programm, total stylish, so mit Spitze“, wissen beide.

   Die 2018er Konfis stellen sich vor, in Schrift und Bild.
FOTOS: © MADLEEN S. DINTNER

 



Mittwoch, 18.04.2018: Seniorennachmittag im Gemeindehaus

Seniorennachmittag

Wenn Sie Lust haben auf nette Menschen und auf gute Gespräche bei einer Tasse Kaffee oder Tee, dann sind Sie sehr herzlich eingeladen zum Seniorennachmittag am 18. April 2018 um 15 Uhr im Gemeindehaus auf dem Kirchberg. Frau Schmidt und Frau Pahl freuen sich auf Sie.

 

 



Samstag, 14.04.2018: Frühjahrsputz in der Kirche

 

Am Samstag den 14.4.2018 um 08:00 Uhr

Räumen Sie gerne auf? Wenn ja, dann sollten Sie unbedingt dabei sein. Wenn nein, dann kommen Sie gerne trotzdem und helfen mit beim Frühjahrsputz in unserer Kirche. Denn im Team kann Aufräumen und Putzen wirklich Spaß machen. Am Samstag, den 14. April, wollen wir von 8 – 12 Uhr unsere Kirche so richtig aufmöbeln und dabei auch all das entsorgen, was sich hier und da angesammelt hat, aber nicht mehr gebraucht wird.
Für eine Stärkung zwischendurch und für ein Mittagessen wird gesorgt.
Um Essen und Trinken etc. zu planen, wäre es schön, wenn Sie sich bei Frau Ziel im Gemeindebüro anmelden.
Tel. 04104/2283 oder kirchenbuero@kirche-wohltorf.de
Wir freuen uns über jede helfende Hand!



Frühjahrsputz in der Kirche

Wenn Sie demnächst mal wieder in unserer Kirche sind, dann riechen Sie es vielleicht. Oder Sie fühlen es, wenn Sie mit Ihren Fingern einmal über das Holz der Sitzbänke fahren: Wir hatten Kirchenputz. Einen ganzen Samstag Vormittag lang schwirrte ein Team aus Küstern, Kirchengemeinderatsmitgliedern, weiteren Ehrenamtlichen, Kantorin und Pastor mit Putzlappen und diversen Werkzeugen durch die Kirche und ihre Seitenräume. Jetzt ist die alte Sargkammer aufgeräumt, die Sakristei ist richtig flott und bereit für die Renovierung und die Kirchenbänke sind poliert und repariert! Vier Stunden haben wir gebraucht. Aber hinterher gab es für alle, die wollten, ein leckeres Essen zur Stärkung.
1.000 Dank an alle, die dabei waren!



Mittwoch, 11.04.2018: Mitgliederversammlung des "Freunde u. Förderer der Heilig-Geist-Kirche Wohltorf e.V."

Auch in diesem Jahr soll die Mitgliederversammlung unseres Vereins im April stattfinden. Neben den eingeladenen Mitgliedern
sind auch Gäste herzlich willkommen, sich über die Arbeit des Vorstands unseres Fördervereins zu informieren.
Für den Ablauf des Abends ist folgende Tagesordnung vorgesehen:

• Bericht des Vorstandes
• Bericht der Kassenprüfer
• Entlastung des Vorstandes
• Neuwahl der Kassenprüfer für 2018
• Neuwahl des Schatzmeisters sowie satzungsgemäße Neuwahl des Vorstandes
• Diverses

Wir freuen uns, wenn wir auch Sie bei der Mitgliederversammlung begrüßen können.
Der Vorstand



Gospelwochenende

Foto:©H.Hagen

Leuchtende Augen und beschwingtes Summen erwartete die Gemeinde am Sonntag, 25. März, bereits vor Beginn des Gottesdienstes. Der Projektchor des Gospelwochenendes unter der Leitung von Thomas Fassnacht, Hamburg, hatte am Samstag zuvor intensiv geprobt und war, wie man eindruckvoll hören und auch an der Atmosphäre spüren konnte, zu einer freudvollen, harmonischen Gruppe zusammen gewachsen: in den Gospelsongs wie „Lord, we are here“ oder „This little light“ brachte sich jedes Chormitglied –zum Teil auch mit Solopassagen– ein. So entstand ein berührender Sound, von Thomas Fassnacht selber angeleitet und zugleich am Piano begleitet. Mit seiner Erfahrung und Professionalität, gepaart mit großer persönlicher Zuwendung zu Chorsängern und Musik setzte er ein Ausrufungszeichen hinter die Frage, mit der der Ankündigungstext des Projektes geendet hatte: „… mit dem Thomas Faßnacht seine Chöre und Zuhörer begeistert – an diesem Wochenende auch Sie?“ Ja! An diesem Wochenende auch uns!



Gospelwochende

Gospel in der Wohltorfer Heilig-Geist-Kirche
mit Thomas Faßnacht, Hamburg

Gospelwochenende für Gospelbegeisterte
Samstag 24.03.2018, 15:00-18:00 und 19:00-21:00 Uhr

Sonntag 25.03.2018, 09:00-11:00 Uhr

Thomas Faßnacht am Klavier
Foto: © Privat

Gospelwochenenden haben eine lange Tradition in Wohltorf. 1998, vor zwanzig Jahren, startete das erste von vielen folgenden Projektwochen-enden, bei denen sich Gospelbegeisterte aus der ganzen Region zusammenfanden, um unter der Leitung von Andrea Wiese (damals gerade frisch im Amt) für ein Wochenende ins „gospelfeeling“ eintauchten. Immer wieder erstaunte und begeisterte, in welch kurzer Zeit ein schwungvoller und packender Gesang entstehen konnte. Aus diesen Wochenenden erwuchs wegen der großen Nachfrage 2008 der vierzehntägig probende „Chor14 – gospel and more“. Zunächst unter der Leitung von Andrea Wiese, in den vergangenen zwei Jahren von Maria Hecht, die im Januar wegen Nachwuchses aus dem Amt verabschiedet wurde.
Bis eine neue Leitung für den Gospelchor in Wohltorf gefunden ist, finden zur Überbrückung der Vakanz am 24./25. März und 21./22. April zwei Workshops statt. Die beiden Dozenten, Thomas Faßnacht aus Hamburg und Landes-Popular-Kantor Jan Simowitsch, werden die Wohltorfer „Gospel-and-more“-Flamme am Brennen halten und neue Impulse setzen. Die Wohltorfer Kirchenmusik freut sich auf Ihre Teilnahme an den Workshops – Popularmusik soll auch künftig einen wichtigen Platz in Wohltorf haben! Der Dozent des ersten Workshops, Thomas Faßnacht, ist ein erfahrener Gospelchorleiter aus Hamburg. Neben seiner Chorarbeit in Oststeinbek, Harburg und an St. Petri, Hamburg, veranstaltet er regelmäßig offene Gospelsingen: Traditional und Contemporary Gospel Songs, aber auch deutsche Gospels und eigene Kompositionen – das ist das Repertoire, mit dem er Chöre und Zuhörer begeistert – an diesem Wochenende auch Sie?
Die Teilnahme ist frei, Spenden werden erbeten.
Die Probenzeiten sind:
Samstag, den 24.3.2018, 15:00-18:00 und 19:00-21:00 Uhr im Gemeindesaal auf dem Kirchberg in Wohltorf.
Sonntag, den 25.3.2018 wird das Erprobte ab 9:00 Uhr in einem Gottesdienst, in dem sich auch die neuen Konfirmanden der Gemeinde vorstellen, aufgeführt.
Weitere Infos und Anmeldungen bitte bis zum 11. März bei
KMD Andrea Wiese, Tel.: 04104-80881 oder kantorei.wohltorf@gmx.de



Mittwoch, 21.03.2018: Seniorennachmittag im Haus Billtal

Mittwoch, 21.03.2018, 15:00–17:00 Uhr

Senioren-Nachmittag im März 2018
Mittwoch, 21.03.2018, 15:00–17:00 Uhr
Haus Billtal, Billtal 10, Wohltorf.

 Wenn Sie Lust haben auf nette Menschen, auf gute Gespräche bei einer Tasse Kaffee oder Tee und ganz nebenbei auch auf selbstge-machte Osterdeko, dann sind Sie sehr herzlich eingeladen zum Seniorennachmittag im Haus Billtal. Frau Pahl freut sich auf Sie. Fahrdienst: Sandra Ziel, Wohltorfer Kirchenbüro, Tel. 04104 / 22 83.



Fasching in der Kita

Von der Feuerwehr bis zum Müllmonster –
Fasching in der Kita

In einer Teamsitzung haben die Mitarbeiter unserer Kita sich überlegt, welches Thema für die Kinder so interessant sein könnte, dass wir damit auch unser Faschingsfest gestalten könnten. Im Hinblick auf die persönliche Zukunft eines jeden Kindes, Kita, Schule, Beruf, entschieden wir uns für das Thema Berufe. Es war spannend, was sich jede Gruppe dazu überlegte und später in den Projekten dazu umsetzte.

Zunächst aber wollten wir ja Fasching feiern und so gestalteten wir die Räume und vor allem die Fenster mit verschiedenem Material der einzelnen Berufe. Die Erzieher kreierten so berufliche Szenen, die die Kinder mit staunenden Augen und vielen Fragen begleiteten.
Parallel dazu überlegte sich jede Gruppe berufsspezifische Spiele, die von den Kindern am Faschingsfest liebend gerne ausprobiert wurden. Im ganzen Haus wurde nicht nur gelacht und getanzt, gesungen und gegessen. Die Kinder waren mit Freude dabei, alle Spiele auszuprobieren.

In der Roten Gruppe gab es die Feuerwehr. Die Erzieher waren in voller Montur damit beschäftigt, den imaginären Brand mit Hilfe der Kinder zu löschen. Blaue Wasserbälle wurden von den Kindern gegen das Feuer (Dosen) geworfen. Das war ein Trubel!

Die gelbe Gruppe symbolisierte durch die Erzieher gleich zwei Berufe. Es gab den Schornsteinfeger und einen Koch! Gespielt wurde hier mit Feingefühl, welches die Kinder brauchten, um in einer Fühlkiste zu erraten, welches Symbol zu einem Beruf passt. (Kochlöffel für den Koch).

In der grünen Gruppe war es verfänglich, denn dort waren mehrere Netze gespannt. Ein blaues Tuch auf dem Boden glich einem Teich, in dem viele bunte Fische lagen. Hier sollten die Kinder zu Fischern werden und geschickt einen guten Fang an Land ziehen.
Frau Schrader und Frau Börsch organisierten einen „Zug“ zur Regenbogengruppe, in den die Kinder einsteigen konnten. Dort brauchten die Kinder ihre Ohren. Sie mussten anhand eines Geräusches herausfinden, zu welchem Beruf es passt und anschließend das entsprechende Symbol in der Gruppe finden. (Schnippeln der Schere / Friseur).

Müll, den wir in unserem Alltag ja reichlich produzieren, fanden die Kinder in der blauen Gruppe. „Komisch, da liegt ja nur Müll“, so ein Kind. Aber dann wurde es spannend. Das Müllmonster hatte einen großen Müllberg hinterlassen, den die Kinder nun in verschiedene Behälter sortieren sollten. Verschiedenste Verpackungen, Tuben, Plastikschalen usw. begleiten uns durch den Alltag. So auch täglich in unserer Kita! Ich frage mich öfter, warum wir immer wieder darauf reinfallen und Dinge für unsere Kinder kaufen, deren Nutzwert fragwürdig ist und außerdem Müll produziert. Schmeckt ein klitzekleiner aufgerollter Käse in buntem Plastik verpackt, besser als ein Käsewürfel vom Stück mit Weintraube? Oder das Miniwürstchen, auch dieses in Plastik verpackt und vom Kind nicht zu öffnen! Schmeckt es den Kindern besser, nur weil es niedlich, mit Comicfiguren bunt verpackt auf dem Teller liegt? Ist es nicht schlauer, den täglichen Versuchungen bewusst zu widerstehen, nur weil die Industrie uns in eine Falle lockt und es unserer Bequemlichkeit dient? Ich werde nachdenklich, wenn Kinder ihre Eltern aufmerksam machen und manchmal umweltbewusster reagieren, als mancher Erwachsene. Dabei werden wir täglich konfrontiert durch die Presse, die uns mit sehr düsteren Meldungen bzgl. Unserer verschmutzten Meere und Umwelt aufmerksam macht. Allein der Gedanke an unsere Kinder und deren Zukunft sollte uns doch sensibel und nachdenklich machen. Helfen wir doch alle mit, im Kleinen, täglich zu Hause und hier in der Kita! Werden Sie, liebe Eltern doch kreativ und erfinden Sie ein ansprechendes gesundes Frühstück für ihr Kind, ohne Müll!
Das haben einige Eltern schon bewiesen, denn wir bekamen von ihnen so lustige und appetitanregende Bufettbeiträge, wie das Gurkenkrokodil oder einen Birnen-Käse-Igel!
Herzlichen Dank!
SABINE HINTZ



Bericht Matthäuspassion 2018

„Barrabam!“

Bach’s Matthäuspassion 2018 in der Wohltorfer Heilig-Geist-Kirche

Am 1. Sonntag der Passionszeit 2018, Invokativ, 18. Februar, bringt Andrea Wiese, Kirchenmusikdirektorin der Heilig-Geist-Kirche Wohltorf, Johann Sebastian Bach’s Matthäuspassion zur Aufführung. Full house. Sämtliche Chöre der Kirchengemeinde, insgesamt an die 100 Sänger, sind im Einsatz. Die jungen in Grau, die älteren in Schwarz; 5 Solisten (Olivia Stahn, Sopran; Nicole Pieper, Alt; Tim Karweick, Tenor; Julian Redin, Bass; Konstantin Heintel, Jesusworte); das Wohltorfer Kammerorchester mit klangvoller Unterstützung von weiteren 10 Solisten. Ganz großes Kino in der kleinen evangelisch-lutherischen Kirche vor den Toren Hamburgs, am Rande des Sachsenwaldes. Zeitgleich gibt es die Saint Matthew Passion des Bach Choir in der Londoner Royal Festival Hall; am Sonntag, 25.03., erklingt Bach’s persönliches Glaubensbekenntnis in der Hamburger Michaelis Kirche, dem Michel. In der Hamburger Staatsoper dann, 02.04., das „Zeugnis von menschlicher Leidens- und Lebenserfahrung“ als John-Neumeier-Ballett. Die Kopenhagener Holmens Kirche (Kammerchor Camerata) bringt Bach’s Passion Christi am 28.03., in deutscher Sprache. Leipzig, Thomas Kirche mit Thomaner Chor und Gewandhaus Orchester, das Bach’sche historische Umfeld, war schon am 29.03 und 30.03. dran. Dies zur (absolut wertenden) Einordnung des 2018er Wohltorfer Werkblocks „Matthäuspassion“.

Warum jetzt, 11 Jahre nach der ersten Aufführung unter Andrea Wieses Leitung, wieder dieses riesige Meisterwerk des musikalischen Giganten des Barock? „Weil die Besetzung der Kantorei es zuließ, ebenso die Finanzen.“ Sagt sie. „Und weil 10 Jahre ohne Matthäuspassion eigentlich schon viel zu lange ist.“ Und fügt hinzu: „Bach ist für mich Urgestein und Gipfel aller Kirchenmusik. Ich bin durch die regelmäßigen Aufführungen meines Vaters an der Celler Stadtkirche mit seiner Musik aufgewachsen. Deren Schönheit und Tiefe ist unfassbar.“ Staunende, offene Münder, Ergriffenheit, beseelte Ruhe – eine besondere Atmosphäre in der Kirche nach den gut 2,5 Stunden Bach’scher Klänge als volle Bestätigung dieser Einschätzung. „Alle Solisten und die Chöre hätten erfolgreich in der Elbphilharmonie auftreten können“, wußte die lokale Presse die Einschätzung von Konzertbesuchern wiederzugeben.

Und so fing es an: Karfreitag, 11. April, 1727. Deutschland, zergliedert in Hunderte kleiner Feudalstaaten, ist immer noch dabei, die Risse, die der Dreißigjährige Krieg geschlagen hat, zu heilen. In der Thomas Kirche, Leipzig, bringt ihr Kantor, Johann Sebastian Bach (44), Spross einer Musiker-Dynastie wie die Purcells in England, den Scarlattis in Italien oder den Couperins in Frankreich, in 2. Ehe verheiratet mit Anna Magdalena Wilcke, Hofsängerin zu Weissenfels und Köthen, seine Matthäuspassion zur Aufführung. Er, der angestellte Musiker, trägt die Livree des Fürsten Leopold von Anhalt-Köthen. Seine Manuskripte leitet er ein mit „J.J.“ (Jesu juva) und beendet sie mit „S.D.G.“ (Soli Deo Gloria). Den Text für die Passionsmusik 1727 verfasst er gemeinsam mit seinem Librettisten Christian Friedrich Henrici, genannt Picander. Die Worte des Evangelisten Matthäus vermerkt Bach mit roter Tinte in der Partitur. Der Karfreitagsgottesdienst dauerte insgesamt über vier Stunden, drei davon sind Bach’s Musik, keine Pause: Eine Zumutung für und Herausforderung an die Zuhörer, was (seelische) Wachheit, Aufnahmefähigkeit und -bereitschaft anbelangt. Die Resonanz: verständnislos, ablehnend, kühl. Alles viel zu langatmig, allzu grosse Opernhaftigkeit. Es gibt keine weitere Aufführung zu Bach’s Lebenszeit. Hundertundzwei Jahre später bringt der junge Hamburger Musiker, Komponist und Kantor Felix Mendelssohn Bartholdy Bach’s Höhepunkt protestantischer Kirchenmusik, gekürzt auf 150 Minuten, zurück in die musikalische Welt, was 1829 eine wahre Bach-Renaissance einleitet.

Nimmt Andrea Wiese Bach heute rein musikalisch? Oder sieht sie ihn, seine Musik und seine Rezeption auch im historischen Kontext? Bach’s Haltung gegenüber den Juden in seiner Zeit, z.B. spielt so etwas in ihrem musikalischen Umgang mit einem Komponisten eine Rolle? „Ich verstehe seine Auffassung aus seiner Zeit heraus. Und deute sie aus meinem Verständnis, für die heutige Zeit. Text und Musik sind eng verknüpft, die Musik lebt ja auch aus dem Sinn der Worte, die Musik belebt die Worte.“ Auf die historischen Instrumente, wie z.B. Gambe, wurde bei der Wohltorfer Aufführung verzichtet. Kostenfrage? Individuelle Auswahl der Ablaufs? Dazu die Dirigentin: „Es gibt nur wenige Stücke mit Gambe. Da das Orchester auf modernen Instrumenten gespielt hat und eine Gambe extra hätte engagiert werden müssen, war es sinnvoll, an diesen Stellen zu kürzen. So kamen wir auf die Spielzeit von 2,5 Stunden. Die Kosten spielen in einer Kirchengemeinde wie der unseren, darüber hinaus, immer auch eine Rolle.“ Die Proben zur ersten Matthäuspassion Aufführung müssen, wie es die Berichte hergeben, grauenhaft für alle Beteiligten gewesen sein. Bach „maltraitierte“. „Grade in der Endphase, nach gut einem Jahr intensiver Proben, dürfte z.B. der Kantorei der Begriff „malträtieren“ nicht fremd gewesen sein“, gibt die Leiterin ihre Einschätzung. „Die Probenzeit mit dem Orchester ist leider immer, und bei einem so großen Werk besonders, erschreckend kurz.“

Der Bass, Julian Redin, wirkte bei der Wohltorfer Aufführung so explicit theatralisch. Kam das von ihm selbst oder wird das vorgegeben? „Nein“, so Andrea Wiese, „das kommt von den Sängern selbst. Solisten, ob instrumental oder vokal, haben zudem grundsätzlich eine große Gestaltungsfreiheit. Änderungen oder individuelle Interpretationen sind nur im Konsens sinnvoll“, weiss sie aus Erfahrung. Und weiter: „Rundum war es eine so große Leistung! Alle waren höchst konzentriert und konnten die gute Vorbereitung umsetzen. Der Kontakt, die Einheit Chor-Dirigentin war perfekt. Die Turbae-Chöre waren technisch gut und dramatisch, die Choräle innig und persönlich. Gute Sprache. Die Mischung des Chores aus Erwachsenen und Jugendlichen, die ganz selbstverständlich und ohne Vorbehalte zusammen musizieren, ist hier bei uns besonders“, so Wiese weiter. „Und die Kurrende-Kinder haben wirklich Gas gegeben! Es war ihr erstes großes Konzert! Und überhaupt: Die Kantorei fährt einen enormen, persönlichen, ehrenamtlichen Einsatz!!!“

Am 2. Sonntag der 2018er Passionszeit schafften die Wohltorfer 1. Hockey-Damen in der Halle des örtlichen Tontauben Clubs den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse. Die Halle tobte. Viele der Matthäus-Passion-Begeisterten des Vor-Sonntags klatschten sich die Hände wund. Auch das ist Wohltorf. Kirchenmusikalisches Hartholz trifft auf sportlichen Einsatz mit Torwartkelle. Johann Sebastian Bach, Jahrhundert- (wenn nicht Jahrtausend-) Musiker und Vater von 20 Kindern (aus 2 Ehen, 10 Bach-Kinder erreichten das Erwachsenen-Alter), hätte es gefallen. MSD

Foto © Privat



Sonntag, 18.03.2018: Kantatengottesdienst am Sonntag Judika

Kantatengottesdienst mit einem Vokalensemble und Instrumenten
Pastor René Enzenauer

Mit Buxtehude durchs Kirchenjahr
Kantaten-Gottesdienst Heilig-Geist-Kirche, Wohltorf
Sonntag 18.03.2018 10:00 Uhr

D.Buxtehude: „Fürwahr, er trug unsere Krankheit“, BuxWV 31
D.Buxtehude: Praeludium in g, BuxWV 149
Vokalensemble Wohltorf und Instrumente
Leitung: KMD Andrea Wiese

Den Komponisten Dietrich Buxtehude verbinden viele vor allem mit der Stadt Lübeck; war er doch von 1668 bis zu seinemTode 1707, Organist und Kantor an der dortigen Marienkirche. Ebenso gilt er als der bedeutenste Vertreter der „norddeutschen Orgelschule“, einer Stilrichtung in der Orgelmusik, die im 17. Jahrhundert in Norddeutschland entstand und bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts ihre große Blüte hatte. Dabei spielten einerseits kompositorische Einflüsse aus den Niederlanden eine Rolle, andererseits Fortschritte in der Orgelbaukunst, vor allem durch Arp Schnitger. Diese ermöglichten den Organisten weitreichende technische Möglichkeiten und Brillianz. Der Stil zeichnet sich u.a. durch einen häufigen Wechsel der Manuale und einem sehr eigenständigen Pedalspiel aus. Er wurde auch von J. S. Bach, der eigens nach Lübeck wanderte, um Buxtehude kennenzulernen, bewundert und in der Folgezeit weiterentwickelt. Bedeutend ist auch das vokale Schaffen von Buxtehude – vor allem Kantaten und geistliche Konzerte –, das in den weithin berühmten „Lübecker Abendmusiken“ zur Aufführung gelangte.

Die Wohltorfer Kirchenmusik möchte mit der Reihe „Mit Buxtehude durchs Kirchenjahr“ den Blick auf diesen phantasievollen Komponisten des Frühbarock lenken. Kantaten und Orgelwerke erklingen in musikalischen Gottesdiensten zu markanten Zeiten wie Passion, am Sonntag Kantate, Pfingsten u.a. Ausführende sind die Chöre der Gemeinde, Solisten und das Instrumentalensemble Fiedler-Muth in verschiedenen Besetzungen unter der Leitung von KMD Andrea Wiese.



Kirchenkreissynode

Ein Handschlag, Abendmahl und dann drei Musiker

Das erste Zusammenkommen der neu gewählten Kirchenkreissynode.

Am 12. März konstituierte sich in Mölln die neu gewählte Synode unseres Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg. Mit dabei war unser Synodaler Pastor Enzenauer.

Los ging es um 15 Uhr mit einem Abendmahlsgottesdienst in der Möllner St. Nicolaikirche, in dem alle 66 Synodale per Handschlag durch die beiden Pröpstinnen Frau Eiben (Lauenburg) und Frau Kallies (Lübeck) auf ihr Amt verpflichtet wurden.

Danach begann die eigentliche Sitzung im Polleyn-Zentrum in Mölln, dem obligatorischen Tagungsort der Synode. Die beiden wichtigsten
Tagesordnungspunkte betrafen die Wahl des neuen Präsidiums, das – wie sich zeigte – ein sehr musikalisches Präsidium werden sollte, und ein Referat über die wichtigsten Themen, die die Synode in ihrer 6-jährigen Legislatur beschäftigen werden.

Präses der neuen Synode wurde Hagen Sommerfeldt aus Lübeck, seines Zeichens Jurist und in seiner Freizeit unter anderem passionierter Horn-Spieler. Als erste Vizepräses wurde Anna Christ gewählt, die Pastorin in Lütau und ebenfalls seit Kindheitstagen Hornistin ist. Das Trio wurde dann komplett durch Mathias Harneit aus Wentorf, der zwar nicht Hornist, aber dafür Musiklehrer ist.

Nach diesen drei Wahlgängen informierte Pröpstin Kallies die Synode über die großen „Baustellen“ im Kirchenkreis. Dazu gehören die Themen der sinkenden Zahl an Pastorinnen und Pastoren aufgrund eines Ungleichgewichts zwischen Pensionierungen und nachrückenden neu ausgebildeten Pastores, die Finanzlage des Kirchenkreises, das Thema Gebäude und Bauunterhaltung und die Entwicklung der Kirchenmitgliederzahlen.

Alles in allem lässt sich sagen: Es werden spannende Zeiten in unserem Kirchenkreis, in denen viele Weichen dafür gestellt werden müssen, dass Glaube und Kirche auch künftig im Lübeck-Lauenburgischen präsent bleiben.

Info:
Die Kirchenkreissynode ist das oberste Beschlussorgan eines Kirchenkreises. Sie entscheidet zum Beispiel über Satzungen, Stellenpläne oder den Haushalt. Mit ihren Entscheidungen soll sie die Rahmenbedingungen für das kirchliche Leben in einem Kirchenkreis schaffen, die Arbeit der Gemeinden vor Ort fördern und diese genauso wie die Dienste und Werke bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützen. Die Synode wird auf 6 Jahre von den Kirchengemeinderäten gewählt, hat 66 Mitglieder und setzt sich aus Gemeindesynodalen, Vertretern der Pastorenschaft und der Dienste und Werke zusammen.

 



Donnerstag, 15.03.2018: Haushaltsplan

 

Der Haushaltsplan für 2018 liegt aus

Soll und Haben – Der Haushaltsplan

In seiner letzten Sitzung hat der Kirchengemeinderat nach der Umstellung auf kaufmännische Buchführung den Haushaltsplan für das Jahr 2018 beschließen können. Dieser liegt nun noch bis zum 15. April im Gemeindebüro zur Einsicht aus.

 



FAMILIEN-SINGEN

Samstag 10.03.2018, 15:00-18:00 Uhr
Sonntag 11.03.2018, 09:00-11:00 Uhr

Projektwochenende für Familien und große und kleine „Solisten“
Singen − Spaß und gute Laune
für die ganze Familie!
Teilnahme frei, Spenden erbeten.
Anmeldungen − bitte bis zum 4. März bei KMD Andrea Wiese,
Tel.: 04104-80881

Foto: gemischter Chor
Foto: © Oliver Westerhaus

Singen macht Spaß − und mit der ganzen Familie noch mehr!

In einem Chor rückt das Alter des Einzelnen in den Hintergrund, der Gesang verbindet alle zu einer großen Gemeinschaft − auch generationsübergreifend! Was in den letzten zwei Jahren unter großem Anklang am Osterwochenende stattfand, soll nun, außerhalb der Schulferien, neu aufgenommen werden: Verbringen Sie einen gemeinsamen musikalischen Nachmittag mit einer vergnüglichen Probe unter der Leitung von Andrea Wiese und Liedern, die viel Freude und wenig Mühe machen. Und einer leckeren Kuchen-Pause! Am Sonntagmorgen singen wir dann die erlernten Lieder im Gottesdienst. Familien, aber auch große und kleine „Solisten“ sind herzlich willkommen! Die Teilnahme ist frei, Spenden werden erbeten. Weitere Infos und Anmeldungen − bitte bis zum 4. März − bei

KMD Andrea Wiese,
Tel.: 04104-80881 oder unter
kantorei.wohltorf@gmx.de



Bericht Familiensingen

Familien-Singen in der Wohltorfer Kantorei

Im zweiten März-Wochenende hatte die Kirchenmusikdirektorin Andrea Wiese in Wohltorf zum Projektwochenende „Familien-Singen“ für Groß und Klein eingeladen. Da das gemeinsame Singen in vielen Familien eher eine Seltenheit geworden ist, war es umso schöner, dass am Samstagnachmittag viele Mütter, Väter, Omas, Opas und Kinder zwischen 4-11 Jahren zusammenkamen, um gemeinsam zu musizieren.

Während die Großen das erste Mal die vielfältige Liederauswahl durchgingen und ihre Stimmlagen probten, durften die Kleinen basteln und Zuckerwatte naschen. Nach einer konzentrierten, sehr kurzweiligen Probe der Erwachsenen im Gemeindehaus stärkten sich alle bei Kaffee und Kuchen, um anschließend mit den Kindern gemeinsam zu üben. Die Kinder hatten die Lieder bereits in den Wochen vor dem Familien-Singen in ihren Chören mit Frau Wiese erarbeitet. Nun konnten sie erleben, wie die Erwachsenen in die ihnen bekannten Lieder einstimmten. Groß und Klein erfuhren, welche Freude es bereitet, gemeinsam zu singen – und, dass Musik verbindet. Und spätestens bei der Stellprobe in der Kirche gab es sowohl auf Seiten der Eltern und Großeltern, als auch bei den Kindern Überraschung und Staunen über das entstandene Zusammenspiel – verbunden mit einiger Gänsehaut und viel Gelächter. Die Aufführung des Geprobten fand dann einen Tag später im Rahmen des sonntäglichen Gottesdienstes in der Wohltorfer Kirche statt. Zahlreich erschienen Gemeinde- und Familienmitglieder sowie Freunde.

Das gemeinsame Musizieren hat allen sehr viel Freude bereitet und der eine oder andere war wohl auch ein wenig stolz über das Erreichte, so dass sich nun alle bereits auf das nächste Familien-Singen in Wohltorf freuen
Foto: © Privat



Konfirmanden im Haus Billtal

Ein lehrreiches Gespräch zwischen Jung und Alt

Die Wohltorfer Konfirmanden zu Besuch im örtlichen Seniorenwohnheim Haus Billtal

Wir, die Konfirmanden des Jahres 2018 der Kirchengemeinde Wohltorf, besuchten am 9. März Frau Helga Daigl, um uns mit ihr über das Leben und Wohnen in einem Seniorenwohnheim zu unterhalten. Frau Daigl ist 82 Jahre alt und wohnt seit ungefähr einem Jahr im Haus Billtal. Von Beruf war Frau Daigl, die in Hamburg aufgewachsen ist, Lehrerin. Sie ist eine sehr kommunikative, interessierte und aufgeschlossene Frau, die es liebt, von ihren Enkeln zu erzählen. Daher war unser Gespräch stets kurzweilig.

„Im Hause Billtal ist es nie langweilig!“ sagt Frau Daigl. Es gibt immer etwas zu erleben mit viel Freiraum für individuelle Aktivitäten über den ganzen Tag hinweg verteilt. Gemeinsam ist ausschließlich das Mittagessen, zu dem sich alle Bewohner im zentralen Speisesaal treffen. Sowohl das Frühstück als auch das Abendessen werden selbst in der eigenen Wohnung hergerichtet.

Am Vormittag und Nachmittag gibt es, wie uns von unserer Interviewpartnerin Frau Daigl höchst interessant berichtet wurde, viele unterschiedliche Aktivitäten. Man kann an Kursen teilnehmen, wie zum Beispiel Gymnastik oder Gedächtnistraining. Dies macht den Bewohnern sehr viel Spaß, da es professionell geleitet wird. Ein wöchentliches Highlight ist auf jeden Fall auch das gemeinsame Einkaufen in Reinbek. Jeden Dienstag fahren einige Bewohner per Bus dorthin und kaufen wesentlichen Bedarf an Lebensmitteln, Blumen etc..

Auch Feste wie Karneval oder das Oktoberfest werden im Haus Billtal groß gefeiert. Musikalisch sind die Senioren allemal, denn durch die häufigen Besuche des Wohltorfer Kirchenchores oder der Bands, die dort ihr Bestes geben, kommen sie nicht aus der Übung. Wie man sieht, ist in der Seniorenwohnanlage immer etwas los.
Wovon uns Frau Daigl sehr begeistert erzählte, ist die Möglichkeit, das Appartement mit eigenem Mobiliar persönlich zu gestalten. Dadurch fühlt man sich gleich ein wenig wie zu Hause. Darüber war Frau Daigl sehr froh. In einem normalen Altersheim hätte sie ihre geliebten Möbel zuhause lassen oder gar verkaufen müssen. Dies war ein wesentlicher Grund, weshalb sie in das Haus Billtal gezogen ist. Frau Daigl wusste ebenfalls viel über den Umbau zu berichten, der momentan an der Anlage getätigt wird. Sie erzählte, dass ein Teil des Hauses renoviert und zusätzlich um ein Stockwerk aufgestockt wird (s. Abb.), um mehr Wohnraum für zusätzliche Bewohner zu schaffen. Dadurch ist es in letzter Zeit zu erheblicher Lärmbelästigungen gekommen Als kleine Entschädigung wurde den betroffenen Bewohnern ein üppiges Frühstück hergerichtet. Der Tumult hat sich mittlerweile aber schon wieder zum großen Teil gelegt und die Bewohner können wieder in Ruhe ihren gewohnten Mittagsschlaf halten.

Abschließend kann man sagen, dass es im Haus Billtal sehr angenehm ist zu wohnen. Frau Daigl ist sehr glücklich über ihren Umzug dorthin. Wie sie erzählte, herrscht unter den etwa 50 Bewohnern und den Pflegern/innen eine freundliche und aufgeschlossene Atmosphäre. Für sie bedeute das auch, dass hier im Billtal im Sinn von Johann Hinrich Wichern gelebt und gearbeitet wird. Der Hamburger Theologe und Pädagoge gründete vor 170 Jahren die Innere Mission der Evangelischen Kirche Deutschlands, aus der auch die Wichern-Gemeinschaft Reinbek hervorging, zu der das Haus Billtal in Wohltorf gehört. In der letzten März-Woche 2018 wurde der 70. Geburtstag dieser segensreichen Wichern Einrichtung im Schloss Reinbek festlich begangen.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen, liebe Leser des „der Sachsenwalder“, das Haus Billtal und seinen Alltag etwas näher bringen. Für uns Konfirmanden war es ein schönes und interessantes Erlebnis, sich einmal ausführlich und in Ruhe mit einerlteren Mitbürgerin unserer Gemeinde zu unterhalten.

Für die 2018er Konfirmandengruppe von Pastor Enzenauer: Die beiden Edelfedern Tim Föcking (konnte beim Fototermin leider nicht dabei sein) und Lucas Schneider (s. Abb. mit FrauHelga Daigl).

Fotos © Privat



Ausstellung LGB

Modelleisenbahn-Fahrbetrieb im Gemeindehaus Wohltorf

neuer geänderter Termin:
Samstag, 03.03.2018,
14 − 18 Uhr
Sonntag, 04.03.2018, 11 − 16 Uhr

Foto: LGB-Modellbahn, VW-Camping-BulliAuch diesem Jahr sind die LGB-Freunde-Nord e. V. wieder zu Gast im Gemeindehaus (Kirchberg 3, 21521 Wohltorf) und präsentieren dort eine große, digitale LGB-Modelleisenbahn-Schauanlage im Maßstab 1:22,5 (Spurweite G, 45mm).

Das interessierte Publikum ist herzlich willkommen, um den Betrieb (u.a. mit diversen Sound-Lokomotiven) auf der großen Eisenbahn-Anlage mit vielen interessanten Details zu erleben. Besonderes Highlight ist diesmal die neu erschaffene Schrebergarten-Siedlung im Modell. Die liebevoll ausgestalteten Dioramen sind die Ergebnisse aus dem letztjährigen Modellbauwettbewerb in dem Verein, der viel kreatives Potential hervor gebracht hat. Wie immer gibt es dazu Kaffee, Kuchen, Snacks und Erfrischungen für das leibliche Wohl.

Logo FördervereinEinen Kostenbeitrag von 2,-€ / Person, Kinder frei, erbitten wir als Spende.



Sonntag, 18.02.2018: J. S. BACH: MATTHÄUSPASSION

J. S. BACH: MATTHÄUSPASSION

Olivia Stahn − Sopran
Nicole Pieper − Alt
Tim Karweick − Tenor
Konstantin Heintel − Jesusworte
Julian Redlin − Bass
Kurrende Wohltorf, Kantorei und Jugendkantorei Wohltorf, Kammerorchester Wohltorf,
Leitung: Andrea Wiese

Bach´s Matthäuspassion in Wohltorf

Am Sonntag, 18.02.2018 erklingt um 17.00 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche, Wohltorf, die Matthäuspassion von J. S.Bach. Sie gilt zu recht als eines der bedeutendsten Werke der evangelischen Kirchenmusik.

Textlich basiert das Werk auf dem Bericht vom Leiden und Sterben Jesu Christi, wie er in der Bibel im Matthäus-Evangelium überliefert ist.

Die Erzählung, vorgetragen vom Solotenor in den sogenannten „Rezitativen“, einem schlichten, nur von Orgel und Bass begleiteten, stark an der Sprache angelehnten Gesang, wird ergänzt um Passionschoräle und Dichtungen von Picander in freien Chören und Arien. In diesen Stücken kommt die volle Klangschönheit und Innigkeit der Bach´schen Musik zum Ausdruck. Mit einer Besetzung von fünf Solisten, zwei Chören, Kinderchor und zwei Orchestern und einer Aufführungsdauer von über zwei Stunden ist die Matthäus-Passion eines von Bachs umfangreichsten und am stärksten besetzten Werken.

Die Uraufführung fand am 11. April 1727 in der Thomaskirche in Leipzig statt. Nach Bachs Tod geriet das Werk in Vergessenheit. Die Wiederaufführung in einer gekürzten Version unter Felix Mendelssohn-Bartholdy im Jahr 1829 leitete eine Bach-Renaissance ein.

Ausführende des Abends sind Olivia Stahn (Sopran), Nicole Pieper (Alt), Tim Karweick (Tenor), Konstantin Heintel (Jesusworte), Julian Redlin (Bass), Kurrende, Jugendkantorei, Kantorei und Kammerorchester Wohltorf. Die Leitung hat Andrea Wiese.

Eine Einführung in das Werk − von Laien für Laien − geben Mitglieder der Wohltorfer Kantorei am Samstag, 3. Februar 2018 von 15:00- 18:00 Uhr im Gemeindesaal auf dem Kirchberg.

Zu diesem Konzert findet ein Kartenvorverkauf ab Dienstag, 06.02.2018 statt. Karten zu € 25,-/20,- können an den bekannten Vorverkaufsstellen Apotheke „Am Billenkamp“ und „Apotheke Aumühle“ erworben werden. Restkarten gibt es an der Abendkasse am Konzerttag ab 16:30 Uhr.



Samstag, 03.02.2018: WERKEINFÜHRUNG: J. S. BACH: MATTHÄUSPASSION

Ein Nachmittag mit Beiträgen rund um die Matthäuspassion von J. S. Bach, gestaltet von Mitgliedern der Wohltorfer Kantorei.

Erfrischung und Möglichkeit zum Gedankenaustausch bietet die gemeinsame Kaffeepause mit Kuchenbuffet.

Leitung: Prof. Lothar Teschke,
Gotthard Feyerabend.

Eintritt frei, Spenden erbeten



Neue Satzung für die Kindertagesstätte

Der Kirchenkreis Lübeck Lauenburg hat die Genehmigung für die neue Satzung der Kindertagesstätte, die ab 1. Februar in Kraft tritt, erteilt. Die Dokumente sind unter www.ev-kita-wohltorf.de einsehbar.



Aenne, Cäcilia, Emma und Luise sagen:

„Pastor Enzenauer, bitte ergänzen Sie“

1. Das Thema der Konfifreizeit 2018 ist bundesweit in der evangelischen Kirche nicht vorgegeben, weil…
… jede Landeskirche ihre mehr oder weniger detaillierte Vorstellung davon hat, was im Konfirmandenunterricht behandelt werden soll. Natürlich gibt es aber auch Themen, die überall besprochen werden. Wie z.B. „Gebet“ und „Vaterunser“. Dies beides finde ich deswegen wichtig, weil das Gebet jedem von uns die Möglichkeit gibt, ganz persönlich vor Gott zu treten und weil das Vaterunser das Gebet ist, mit dem man etwas sagen kann, wenn man nicht mehr weiß, was man sagen soll. Darin liegt in Kurzform einfach alles, was zwischen dir und Gott eine Rolle spielen könnte. Dass das so ist, haben eure Filme, die ihr jetzt am Brahmsee gemacht habt, auch gezeigt.

2. Wir fahren in diesem Jahr an den Brahmsee und nicht nach Italien, wie es in früheren Jahren manchmal war, weil…
Die Fahrt nach Italien war früher nicht Teil des Konfirmandenunterrichts, sondern war, nach allem, was ich weiß, ein Angebot für Jugendliche nach der Konfirmation.
…der Brahmsee sich für uns so gut eignet. Das Gelände dort ist schön und es gibt dort ein Haus, in dem wir alle (insgesamt 47 Personen) mit unserer sehr großen Gruppe – 22 Mädchen, 13 Jungen – und den Betreuern (11), Teamer genannt, Platz finden.

3. Sie bereiten sich persönlich auf die Konfifreizeit vor, in dem Sie…
… viel planen, telefonieren, organisieren, Dinge absprechen, einkaufen, Listen erstellen und Listen abhaken und ganz viel beten,
damit alles klappt.

4. Die diesjährigen Teamer sind dabei, weil…
… sie einfach richtig engagierte und lustige Jugendliche und Erwachsene sind, die Spaß an der Arbeit mit Konfis und Spaß an der Sache haben. Und weil sie auch für mich eine riesige Hilfe und Bereicherung bedeuten, für die ich sehr sehr dankbar bin!

5. Herr Pastor Enzenauer, eine erfolgreiche Konfifreizeit 2018 ist für Sie, wenn…
… alle müde aber fröhlich und ohne größere Blessuren wieder zu Hause angekommen sind. Und wenn dann noch alles geklappt
hat, was geplant war, dann wäre das auch ganz schön.



Konfifreizeit 2018 am Brahmsee

Spaß, trotz eisiger Kälte?
Nichts ist unmöglich!

Cäcilia Neumann, Emma Heidrich, Aenne Dethlefsen und Luise Simon berichten über die Freizeit der Wohltorfer Konfirmanden 2018 am Brahmsee

Freitag, 9. Februar 2018
Freitag, der Tag der Ankunft. Wir hatten schon sehr früh angefangen, Fahrgemeinschaften zu bilden, damit Spritkosten gespart werden konnten. Generell macht eine lange Fahrt viel mehr Spaß, wenn man die richtigen Leute dabei hat, finde ich!
Schon im Auto war die Aufregung groß: „Wie sind die Zimmer so?“, „Was werden wir wohl machen?“, „Der Pastor hat uns ja nichts erzählt.“, „Hoffentlich wird es nicht zu kalt.“ Auch ich hatte noch keine Vorstellung von unserer Zeit in der Jugendherberge am Brahmsee, also ließ ich mich überraschen!
Nach 1,5 Stunden Fahrt dann die freudige Begrüßung von unserem Pastor Enzenauer und den Teamern. Ein Teamer zeigte uns unser(e) Zimmer und sofort begann das Süßigkeitenauspacken, das Bettenbeziehen und vor allem das Ausstatten mit kleinen Accessoires, um das Zimmer ein bisschen persönlicher für das Wochenende zu gestalten.

Eiersalat? Nein, Eier-Express!

Weiter ging es mit Abendbrot. Es gab mehrere Gruppentische, alle haben sich super verstanden, an jedem Tisch gab es ein anderes Gesprächsthema. Die Jugendherberge, die Schule, an einem Tisch wurde darüber diskutiert, wie viel Schminke mitgenommen wurde.
Nach dem Abendessen haben wir im Gruppenraum ein paar Spiele gespielt (eins hieß „Obstsalat“). Dann wurde schließlich die erste Aufgabe für uns Konfis bekannt gegeben: „Baut einen Papierflieger, der ein Ei von A nach B befördern kann. Das Ei darf dabei nicht kaputt gehen!“
Wir tauschten fragende und grübelnde Blicke aus, dann ging es los. Verschiedenste Fluggeräte wurden hergestellt, eines brillanter als das andere. Am Ende mußten sie die Jury überzeugen und den Flugtest überstehen. Nach langen Diskussionen gewann schließlich der „Eier-Express“ (s. Foto). Herzlichen Glückwunsch nochmals an dieser Stelle an alle dieser Gruppe!

Nach unserem aufregenden Wettbewerb kamen wir am späten Abend noch einmal zusammen und haben gebetet, gesungen und darüber geredet, was wohl am Samstag anstehen wird. Schlussendlich sind wir alle todmüde ins Bett gefallen. Ein kurzer, aber auch erfolgreichen Tag lag hinter uns!
CÄCILIA NEUMANN

Samstag, 10. Februar 2018
Nach einem gemeinsamen Frühstück gingen wir hinter die Jugendherberge. Das war der Ort, an dem wir darüber nachdenken konnten, was ein Seil mit Beten verbindet. Beten, das war unser Thema. Beten und ein Seil – da gab es allerlei Vorschläge. Wir bildeten Vierergrupen und unsere Aufgabe bestand dann darin, Situationen und Stationen zu entwerfen, die unsere jeweilige Ansicht vom Beten widerspiegeln. Gar nicht so leicht. Als wir alle fertig waren, wurden die Ergebnisse begutachtet, Gruppe für Gruppe. Danach sollten wir unserer eigenen Station einen Namen geben und ebenso einen Namen für die von der eigenen Gruppe favorisierten Station finden. Dann sollte sich noch jeder einzeln überlegen, wie „Beten“ am besten für sie oder ihn zu beschreiben ist.
Jeder sollte sein eigenes, neues Wort für Beten finden. Da gab es zum Beispiel eine „Sorgenwippe“ (dieses Wort für Beten kam von Luise, glaube ich).
EMMA HEIDRICH

In der zweiten Hälfte des Samstags haben wir uns mit dem VATER UNSER befasst. Zuerst sollten wir es in verschiedene Abschnitte aufteilen und dann sollten wir uns in Gruppen einem für uns jeweils interessanten Abschnitt zuordnen. Meine Gruppe hatte den Abschnitt „Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.“ Die Aufgabe war nun, ein Storyboard für einen Handy-Film über diese Textstelle zu erstellen. Wir hatten dafür Zeit bis zum Abendessen.
Nach dem Abendessen ging es dann los mit dem Drehen der Filme. Es gab viele kreative Ideen! Mir persönlich hat das Drehen viel Spaß gemacht und auch das Ansehen der fertigen Filme war sehr lustig. Nach dem Drehen kam die Nachtwanderung. Viele freuten sich darauf, einigen war es dagegen zu kalt und zu dunkel. Jeder von uns bekam ein Leuchtarmband und dann ging es los.

Konfifreizeit 2018: Julia, Marlene, Aenne und Cosima
(v.l.n.r.) mit Spaß beim Basteln

Wir wanderten durch den Wald neben der Jugendherberge und schlugen uns durch die Bäume und Büsche, was vielen von uns ein paar Kratzer bescherte. An einer bestimmten Stelle mußte jeder von uns allein ein Stück durch die Dunkelheit gehen. Dunkelheit, allein, da war die Panik natürlich groß. Viele von uns hatten richtig Angst. Ein Teamer stand, ganz plötzlich, am Ende des dunklen Weges und zeigte uns, wo es langgeht. Das war für viele irgendwie richtig zum Fürchten. Gemeinsam gingen wir dann weiter durch die Dunkelheit und dann kam der Schock: Wir waren falsch abgebogen und hatten uns verlaufen! Die Teamer verteilten Gummibärchen zur Beruhigung, dann ging es gemeinsam weiter. Wir landeten, oh Wunder, direkt an der Jugendherberge!
Mir ist immer noch nicht ganz klar, ob wir uns tatsächlich verlaufen hatten oder ob uns die Teamer reingelegt haben? Jedenfalls durften wir nach diesem Erlebnis gleich in unsere Zimmer und ab in’s Bett.
Geschlafen haben wir allerdings noch nicht, wir haben noch lange gequatscht.
AENNE DETHLEFSEN

Sonntag, 11. Februar 2018
Heute ist unser letzter Tag der Konfifreizeit, mittags geht es ja schon wieder nach Hause. Nachdem wir uns noch einmal um 7.00 Uhr aus dem Bett gequält und gefrühstückt haben, treffen wir uns im Gruppenraum. Wir wollen das Ergebnis der von uns mit den Handys gemachten Filme besprechen. Fünf von uns hatten am Samstag das Film-Thema „Erlöse uns von dem Bösen“ aus dem VATER UNSER. Alle Filme sind sehr lustig und gut auf das jeweilige Thema bezogen. Ich denke, vielleicht fehlten ein paar Pausen allein für uns zwischen dem vollgepackten Programm der Konfifreizeit 2018. Aber, wir hatten ja auch nur anderthalb volle Tage, und dafür war es doch ein schönes Wochenende am Brahmsee.
LUISE SIMON

Fotos © Privat



Zum Tode von Pastor i.R. Erich Zschau

* 18. November 1946   † 16. Januar 2018

Foto © Leopold Altenburg

Von Erich Zschau hörte ich zum ersten Mal am Ende meiner Vikariatszeit. Ich stand mit einem älteren Kollegen zusammen, der mich fragte, in welcher Gemeinde ich meinen Dienst als Pastor antreten werde. Als ich ihm sagte, dass ich nach Wohltorf gehen werde, überlegte der Kollege kurz und sagte dann: „Wohltorf ?! Da war doch dieser Pastor, der immer gezaubert hat.“
Als ich dann hier war, lernte ich diesen weithin bekannten zaubernden Pastor tatsächlich kennen. Obwohl er nicht mehr in der Gemeinde wohnte, besuchte Erich Zschau zusammen mit seiner Frau Gundel oft die Gottesdienste in seiner alten Wirkungsstätte. Bei diesen Begegnungen hatte ich den Eindruck, dass hier einer, zumindest einen Teil, seines Herzens verloren hatte: an den Kirchberg, an seine Kirche und vor allem an die Menschen seiner Gemeinde, die er insgesamt 16 Jahre als Prediger, Seelsorger und zum Teil auch als Freund begleitet hatte. Dabei rechnete zu Beginn seiner Dienstzeit in Wohltorf offenbar kaum jemand damit, dass das so werden würde.
Als Erich Zschau am 1. September 1989 die Pfarrstelle in Wohltorf übernahm, lagen bereits einige Stationen beruflichen Wirkens hinter ihm. Sie lassen ahnen, wie vielfältig bunt seine Interessen gelagert waren. Da waren ein Volontariat beim Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt für den Medien- und Öffentlichkeitsarbeiter, eine Pfarrstelle in einer Kieler Arbeitergemeinde für den Seelsorger, eine Stelle in Nordsumatra im Auftrag der Rheinischen und Betheler Evangelischen Mission für den Weltentdecker, der neugierig auf alles war, was er noch nicht kannte. Da waren sieben Jahre in einer Gemeinde in Rahlstedt-Ost und eine Zeit als Dozent in der Diakonenausbildung in Rickling – eine Stelle für ihn, der lehren konnte, obwohl oder vielleicht auch weil er selbst mit seinen Fragen immer auf der Suche nach Antworten war. Und dann sollte es Wohltorf werden.
Das Bewerbungsverfahren muss abenteuerlich gewesen sein: Der Kirchenvorstand war interessiert. Aber der damalige Propst war skeptisch, ob ein psychologisch interessierter, zaubernder Theologe mit Nähe zur Friedensbewegung ein geeigneter Pastor für Wohltorf sein konnte. Der Lübecker Bischof Wilckens teilte diese Bedenken offensichtlich, was nach eigenem Bekunden Erich Zschaus auch daran lag, dass sich die Wohltorfer offenbar den Ruf erarbeitet hatten, ein recht renitentes Völkchen zu sein.
Aber es sollte gelingen: Das Bibliodrama, theologische Gesprächskreise, Trauungen im Sachsenwald und Taufen in der Bille, Kunst-, Literatur- und Filmprojekte, aber auch ganz handfeste Dinge wie der Umbau des Gemeindehauses – der Dienst Erich Zschaus als Pastor hallt bis heute in den persönlichen Lebens- und Glaubensgeschichten der Menschen in Wohltorf und in der Geschichte der Gemeinde nach.
Für Erich Zschau war es wichtig, dass die Kirche mit dem, was sie zu geben hat, auf die Menschen zugeht und sie dort trifft, wo sie sind, wo sie leben und arbeiten. Und so erinnern sich heute noch viele Wohltorfer daran wie es war, als es eines Tages an ihrer Tür klingelte und ein ihnen bis dahin unbekannter Herr vor der Tür stand, der sich ihnen mit den Worten vorstellte: „Guten Tag. Ich bin Erich Zschau, ich bin Ihr Pastor. Und Sie sind neu nach Wohltorf gezogen.“
Viele hat er begleitet, von der Taufe über die Konfirmation bis zur Trauung und manchmal bis ans Grab. Er war Seelsorger mit wachen Ohren, mit einer Tiefe im Denken und im Reden und mit dem nötigen Humor, den man braucht, um Schweres leichter zu machen. Er teilte seinen Glauben und seine Zweifel und Fragen und schaffte es so, Menschen für den Glauben zu interessieren, für die Kirche bis
dahin eher fremd war.
Immer an seiner Seite war dabei seine Familie und besonders seine Frau Gundel, mit der zusammen Erich Zschau so manches neue kreative Projekt ausheckte und die ihm Halt und Stütze in den schwierigen und manchmal auch gefährlichen Momenten seines Lebens- und Berufslebens war.
Am 16. Januar ist Pastor Erich Zschau verstorben. Wir, die Wohltorfer Kirchengemeinde, trauern um ihn. Wir gedenken seiner in Achtung und in großer Dankbarkeit für alles, was durch seinen Dienst gewachsen ist. Gott schenke ihm seine Gnade uns lasse ihn schauen, was wir erhoffen. Und Gott schenke seiner Frau und seiner Familie die Kraft, die sie in dieser Zeit brauchen.

Leben wir, so leben wir dem Herrn;
sterben wir, so sterben wir dem Herrn.
Darum: wir leben oder sterben, so sind
wir des Herrn. (Röm 14,7)

Für den Kirchengemeinderat
René Enzenauer, Pastor



Unsere Kirchengemeinde trauert um Pastor i.R. Erich Zschau

Gänzlich überraschend erreichte uns die Nachricht zum Tod von Pastor i.R. Erich Zschau.Erich Zschau war von 1989 bis 2005 Pastor in Wohltorf. Als Pastor und zum Teil auch als Freund begleitete er viele Menschen aus unserem Dorf und seiner Umgebung durch die Widerfahrnisse des Lebens: Er taufte und konfirmierte, er traute jung verliebte Paare. Er half als Seelsorger vielen durch die schweren Zeiten des Lebens. Er konnte Halt, Trost und Hoffnung geben.

„Kirche soll nahe bei den Menschen sein.“, so dachte Pastor Zschau. Und so fanden Taufen auch mal in der Bille statt und Trauungen unter dem Blätterdach im Sachsenwald. Und auch er selbst machte sich auf den Weg, klingelte an den Türen und sagte: „Sie sind neu hierher gezogen. Ich bin Erich Zschau, ich bin ihr Pastor.“ Mit viel Witz, Charme und manchmal auch mit dem Zauberstab in der Hand lebte er seinen Beruf, sodass heute noch viele sagen: „Wenn es Pastor Zschau nicht gegeben hätte…“

Wir, unsere Kirchengemeinde und der Kirchengemeinderat, trauern um Erich Zschau. Und wir denken an seine Frau Gundel und seine Kinder. Gott schenke ihnen die Kraft, die sie in dieser schweren Zeit brauchen. Und Gott mache in uns die Hoffnung stark, dass seine Liebe uns alle umfasst: uns, die wir leben und die, um die wir trauern.

Leben wir, so leben wir dem Herrn. Sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn. (Röm 14,8)

René Enzenauer
Pastor

Die Trauerfeier für Erich Zschau findet am Freitag, den 09.02.2018 um 11:00 in der Wohltorfer Kirche statt und wird von Pastor i.R. Wolfgang Teichert gehalten.



Wir sagen Danke

Foto
© Axel Potthoff

Wir bedanken uns bei Günter Ahrens für die Spende des Weihnachtsbaums. Schön gewachsen von allen Seiten und in der vollen Länge. In der Kirche ragte er dann fast bis zur Decke.

Danke auch für den Transport zur Kirche.

Wir bedanken uns beim Team der Feuerwehr, dass wieder traditionsgemäß den Baum absägte und in der Kirche aufstellte.

Wir bedanken uns bei allen Helfern aus der Gemeinde, die den Baum und den ganzen Kirchenraum weihnachtlich schmückten und (nicht zuletzt) auch beim Abbau des Weihnachtsschmucks mit Hand anlegten.



 

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