Aktuelles

Wochenspruch

 


Pfingstfest:  Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. (Sacharja 4, 6)

Termine, Mitteilungen und Berichte


  • Sonntag, 27.05.2018, 10:00 Uhr

    Gottesdienst am Sonntag Trinitatis

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    Pastorin  Renate Fallbrüg


  • Sonntag, 03.06.2018, 10:00 Uhr

    Gottesdienst am 1. Sonntag nach Trinitatis

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    mit Abendmahl
    Pastor  René Enzenauer


  • Donnerstag, 07.06.2018, 9:30 Uhr

    Kontak-Tee

    Gemeindehaus, Kirchberg 3, Wohltorf

    Der regelmäßige Morgentreff zum Kennenlernen, zum zwanglosen Plaudern und Gedankenaustausch an jedem ersten Donnerstag im Monat von 09:30 bis 11:00 Uhr im Gemeindehaus auf dem Kirchberg.

    Es freuen sich auf Ihr Kommen

    Gisela Kriese und Brunhilde Schreblowski.


  • Freitag, 08.06.2018, 19:00 Uhr

    Todesmutig

    Gemeindehaus, Kirchberg 3, Wohltorf

    Reden über etwas, worüber man nicht so gerne redet.

    Gesprächspartner:
    Angela Rohde
    Pastor René Enzenauer

    mehr...

  • Sonntag, 10.06.2018, 10:00 Uhr

    Gottesdienst am 2. Sonntag nach Trinitatis

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    Pastorin  Renate Fallbrüg


  • Dienstag, 12.06.2018, 17:30 Uhr

    Anmeldung zum Konfirmandenunterricht

    Gemeindehaus, Kirchberg 3, Wohltorf

    Im Kirchenbüro

    am 12. Juni, von 17:30-19:00 Uhr
    am 14. Juni, von 16:30-18:00 Uhr

    mehr...


  • Freitag, 15.06.2018, 17:00 Uhr

    Gottesdienst im Haus Billtal

    Billtal 10, Wohltorf

    Pastor René Enzenauer


  • Samstag, 16.06.2018, 14:00 Uhr

    Bibliodrama

    Gemeindehaus, Kirchberg 3, Wohltorf

    Bibliodrama auf dem Kirchberg
    Die Bibel. Für die Einen ist sie ein Buch mit sieben Siegeln. Für die Anderen ist sie ein echter Lebensbegleiter.

    mehr...

  • Sonntag, 17.06.2018, 10:00 Uhr

    Gottesdienst am 3. Sonntag nach Trinitatis

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    Pastor  René Enzenauer


  • Mittwoch, 20.06.2018, 15:00 Uhr

    Seniorennachmittag auf dem Kirchberg

    Gemeindehaus, Kirchberg 3, Wohltorf


    mehr...

  • Sonntag, 24.06.2018, 10:00 Uhr

    Gottesdienst am 4. Sonntag nach Trinitatis

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    Goldene Konfirmation in Wohltorf

    mit Abendmahl und Musik
    Pastor René Enzenauer

    mehr...

  • Sonntag, 01.07.2018, 10:00 Uhr

    Gottesdienst am 5. Sonntag nach Trinitatis

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    mit Abendmahl
    Pastor  René Enzenauer


  • Freitag, 06.07.2018, 17:00 Uhr

    Gottesdienst im Haus Billtal

    Billtal 10, Wohltorf

    Pastor René Enzenauer


  • Sonntag, 08.07.2018, 10:00 Uhr

    Gottesdienst am 6. Sonntag nach Trinitatis

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    Sommerkirche in Wohltorf
    Pastorin  Johanna Thode


  • Donnerstag, 02.08.2018, 9:30 Uhr

    Kontak-Tee

    Gemeindehaus, Kirchberg 3, Wohltorf

    Der regelmäßige Morgentreff zum Kennenlernen, zum zwanglosen Plaudern und Gedankenaustausch an jedem ersten Donnerstag im Monat von 09:30 bis 11:00 Uhr im Gemeindehaus auf dem Kirchberg.

    Es freuen sich auf Ihr Kommen

    Gisela Kriese und Brunhilde Schreblowski.


Mitteilungen

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Berichte

Wanderung nach Hohenhorn

 

Diesmal rechtzeitig!

Kartendaten: © openstreetmap contributers

Die Teilnehmer vom letzten Jahr erinnern sich: Die Wanderung am Himmelfahrtstag zum Gottesdienst in unserer Mutterkirche in Hohenhorn dauerte länger als geplant. Auf dem alten Kirchenweg querwaldein ging die Orientierung verloren und die Gruppe kam verspätet in Hohenhorn an. Das sollte dieses Jahr anders werden. Ein kleines Kundschafter-Team suchte vorab nicht die kürzeste, aber eine schöne und übersichtliche Strecke aus. Ein Tip für die Einladung zur Wanderung im nächsten Jahr: Die Wege sind gut ausgebaut, auch für Kinderwagen und Fahrrad geeignet.

Am Himmelfahrtstag führten die Kundschafter Pastor Enzenauer und eine kleine Gruppe Wohltorfer vom Treffpunkt Börnsener Weg – Ecke Perlberweg durch den Sachsenwald (roter Linienzug in der Karte) nach 8 Kilometern in einer Stunde und 40 Minuten sicher ans Ziel.

Andere Wohltorfer kamen mit dem Fahrrad oder Auto zur Hohenhorner Kirche. Der Himmelfahrtsgottesdienst selbst fand dann in alter Tradition mit Teilnehmern aus allen Tochtergemeinden der Hohenhorner Kirche statt. Die St.-Nikolai- Kirche war sehr gut besucht und das Pastoren-Team aus der Mutter- und den Tochtergemeinden führte gemeinsam durch diesen Gottesdienst.

Im Anschluss waren alle Teilnehmer eingeladen, sich bei Chili con Carne, Schnittchen, Kuchen und Getränken zu stärken und ins Gespräch zu kommen. Bei schönstem Sonnenschein verteilten sich die Teilnehmer um die Kirche und es war ein nettes Beisammen sein. Derart gestärkt ging es für die Wandergruppe wieder zurück nach Wohltorf und alle waren rechtzeitig vor dem angekündigten Gewitter wieder zu Hause.

Die gpx-Datei unseres Weges stellen wir demnächst auf kirche-wohltorf.de zum Download bereit, damit es (evtl. mit Hilfe einer Smartphone-Navigation) auch zukünftig heißt: „Diesmal rechtzeitig!“
AXEL POTTHOFF




Groovywochende Bericht

Gospel- und Popularmusik in der Wohltorfer Heilig-Geist-Kirche
mit Jan Simowitsch, Landespopularkantor der Nordkirche
Samstag 21.04.2018, 15:00-18:00 und 19:00-21:00 Uhr
Sonntag 22.04.2018, 09:00-11:00 Uhr

… in the love, in the light, in the glory!

 
 
Foto: © A.Wiese

Mit den letzten Klängen im Ohr und im Herzen fahre ich nach Hause, dankbar! Dankbar dafür, dass in Wohltorf so eine Breite an Kirchenmusik lebt: Bach, Buxtehude, Kindermusical, Gospel und eben auch grooviger Pop/Jazz. Dankbar dafür, dass Jan Simowitsch, Landespopularkantor der Nordkirche, uns hier in Wohltorf so beschenkt hat.

Neugierig auf Neues? „Groovy“ – so war der Workshop angekündigt. Was verbarg sich wohl dahinter? 9 Sängerinnen und 9 Sänger waren neugierig und kamen auch bei herrlichstem Sonnenschein am 21.04. um 15 Uhr auf den Kirchberg, bunt zusammengewürfelt. Es begann mit eingängigen englischen Liedern, später improvisierten einige dazu Ober- oder Unterstimmen. „We are as God created us in the love, in the light, in the glory“: wunderbar! Es folgten deutsche und englische Lieder aus eigener Feder. Hier wurde es rhythmisch schon etwas kniffliger. Aber mit seinem genialen Klavierspiel hat Jan Simowitsch uns souverän geführt. 2 Lieder davon stammen aus seinem Chorheft „waiting for dawn“, eine wahre Schatzgrube. Nach einer schönen Pause mit netten Gesprächen fühlten wir uns gestärkt für die zweite Halbzeit.

Erstaunlich, wieviel schöne Musik in so kurzer Probenzeit möglich ist.

Am nächsten Morgen gestalteten wir als Workshopchor den Gottesdienst musikalisch mit. Hier passte alles wunderbar zusammen: Sonntag „Jubilate“, eine Taufe, viele schöne Lieder zum Mitsingen, inspirierende Predigt und groovige Chormusik. Wär doch schön, wenn es mit der groovigen Kirchenmusik in Wohltorf auch mit einem regelmäßigen Chor weiterginge!
BIRTE WEFEL

 




Frühjahrsputz in der Kirche

Wenn Sie demnächst mal wieder in unserer Kirche sind, dann riechen Sie es vielleicht. Oder Sie fühlen es, wenn Sie mit Ihren Fingern einmal über das Holz der Sitzbänke fahren: Wir hatten Kirchenputz. Einen ganzen Samstag Vormittag lang schwirrte ein Team aus Küstern, Kirchengemeinderatsmitgliedern, weiteren Ehrenamtlichen, Kantorin und Pastor mit Putzlappen und diversen Werkzeugen durch die Kirche und ihre Seitenräume. Jetzt ist die alte Sargkammer aufgeräumt, die Sakristei ist richtig flott und bereit für die Renovierung und die Kirchenbänke sind poliert und repariert! Vier Stunden haben wir gebraucht. Aber hinterher gab es für alle, die wollten, ein leckeres Essen zur Stärkung.
1.000 Dank an alle, die dabei waren!




Gospelwochenende

Foto:©H.Hagen

Leuchtende Augen und beschwingtes Summen erwartete die Gemeinde am Sonntag, 25. März, bereits vor Beginn des Gottesdienstes. Der Projektchor des Gospelwochenendes unter der Leitung von Thomas Fassnacht, Hamburg, hatte am Samstag zuvor intensiv geprobt und war, wie man eindruckvoll hören und auch an der Atmosphäre spüren konnte, zu einer freudvollen, harmonischen Gruppe zusammen gewachsen: in den Gospelsongs wie „Lord, we are here“ oder „This little light“ brachte sich jedes Chormitglied –zum Teil auch mit Solopassagen– ein. So entstand ein berührender Sound, von Thomas Fassnacht selber angeleitet und zugleich am Piano begleitet. Mit seiner Erfahrung und Professionalität, gepaart mit großer persönlicher Zuwendung zu Chorsängern und Musik setzte er ein Ausrufungszeichen hinter die Frage, mit der der Ankündigungstext des Projektes geendet hatte: „… mit dem Thomas Faßnacht seine Chöre und Zuhörer begeistert – an diesem Wochenende auch Sie?“ Ja! An diesem Wochenende auch uns!




Konfi-Schreib-Team III

„Welcome to the club“,
„Schön, dass ihr da seid“

Edgar Kohlhaas und Frieder Voigt, das Wohltorfer Konfi-Schreib Team III, berichtet über die Zeit vor der Konfirmation 2018

Frieder Voigt (li.) und Edgar Kohlhaas, das Konfi-
Schreib-Team III der Wohltorfer Konfirmanden 2018
Foto:©Madleen S. Dintner

Mai, Wonnemonat Mai. Die Konfirmandenzeit geht dem Ende entgegen, die Konfirmationen stehen an. Dieses Jahr lassen sich deutschlandweit um die 250.000 Jugendliche konfirmieren, in Schleswig-Holstein sind es um die 20.000 (in etwa entsprechend der Geburtsstatistik aus dem Jahre 2004), Tendenz fallend. Nach der „elterngemachten“ Taufe nun also die eigene Entscheidung, Teil einer Kirchengemeinde zu werden, zu werden, zu bleiben. „Confirmare“, lateinisch, steht für soviel wie „bestärken“, „bestätigen“, „befestigen“. Das ist der Plan.

Anders als in umliegenden Gemeinden, wo ein ein- bis zweijähriger Konfirmandenzeit-Turnus mit monatlichem Zwei-Stunden-Konfi-Unterricht läuft, haben sich in der Wohltorfer Heilig-Geist-Kirche 22 Konfirmandinnen und 13 Konfirmanden für den halbjährlichen Kompaktkurs à 2 Stunden pro Woche entschieden. Manche von ihnen hatten am Konfi-Unterrichtstag vorher in der Schule 2 Stunden „Reli“ = vier Stunden rund um Gott und die Welt = das Thema „ich und der Glaube“ satt! Der festliche Schluss- und Höhepunkt : Die Konfirmation. Drei Gruppen, drei Sonntage.

Das Schreib-Team III der 2018er Konfirmanden, Edgar Kohlhaas und Frieder Voigt, stellen ein paar grundsätzliche Fragen rund um die Konfirmation und berichten über die letzte Phase ihrer Konfi-Zeit, angefangen mit dem für sie so wichtigen Sonntag Palmarum, „Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden“: Wohltorf, Sonntag 25.03.2018, 8:00 Uhr. Wir Konfirmanden saßen müde, doch voller Erwartung in der Heilig-Geist Kirche, im Kopf den Ablauf des Vorstellungsgottesdienst, den wir mit vereinten Kräften selbst vorbereitet und gestaltet hatten.

9:50 Uhr: Die ersten Kirchen-Besucher erschienen und sofort stieg die Anspannung auf ein Maximum an. Die Mikrofone wurden eingeschaltet, die Texte parat gelegt und die Kerzen angezündet. Zwei von uns standen am Eingang, um die Gesangbücher auszuteilen. Frau Wiese, unsere Kantorin, nahm an der Orgel Platz und der Chor mache sich zum Einzug bereit.

Dann war es so weit, Frau Wiese schlug die ersten Töne an der Orgel an und der Chor sang das erstes Lied. Nun traten nach und nach die Konfirmanden nach vorne und hielten den Gottesdienst (Godi). Das Ganze lief ohne Probleme ab und zum Schluss konnten wir alle auf
eine gute Leistung unsererseits stolz sein. Am Schluss des Godis haben wir die Gemeindemitglieder gebeten, uns doch einmal zu sagen, was sie eigentlich von uns als Konfirmanden und Neulinge in der Gemeinde erwarten. Wir hatten Zettel dafür vorbereitet, auf denen auch eine E-Mail-Adresse angegeben war, über die geantwortet werden konnte.

Allerlei ist da zusammengekommen, Kurzes und Knappes wie „Erwarten tue ich gar nichts! Ich wünsche mir, dass ihr als Christen lebt und handelt“ (Brunhilde Schreblowski). Oder „Erstmal finde ich die Fragestellung Klasse, dass euch die Meinung der Gottesdienstteilnehmer/Gemeinde interessiert. Das ist u.a. nicht selbstverständlich, da ihr eines Tages an die Stelle der vielen (überwiegend?) alten Kirchenbesucher tretet, um die Kirche lebendig zu erhalten“ (Familie Trelenberg aus Grosshansdorf). „Ich erwarte, dass Alt und Jung einmal etwas gemeinsam machen. Z.B. einen lustigen Spiele Nachmittag o.ä.“ (I. Köhler). Ein Anonymus schreibt: „Es wäre schön, wenn ihr nach der Konfirmation nicht ganz verschwindet, sondern mit euren Idee, und Fragen das Gemeindeleben mitprägt und belebt. Schön, dass ihr da seid!“

Auch Ausführliches und Grundsätzliches ist dabei:

„Liebe Konfirmanden – was erwarte ich von Euch? Ihr seid in einer christlich geprägten Gesellschaft und Familie aufgewachsen und habt nun ein Alter erreicht, ab dem Ihr Euch mit Religion und Glaube fundierter auseinandersetzen könnt. In den letzten Jahren habt Ihr auch erfahren, gelesen oder gehört, dass sich andere Glaubensgemeinschaften wie Moslems, Juden, Jesiden und weitere immer wieder zur Diskussion in unserer Gesellschaft stellen. Sie rücken sich damit – und das ist auch rechtens – konstant in unser tägliches Leben … Ihr habt Euch in Eurer Konfirmandenzeit intensiver mit dem Christentum und dem christlichen Glauben auseinandergesetzt und bekennt Euch mit der Konfirmation ausdrücklich zum Glauben und zur christlichen Kirche, was mich als Christ und Vater sehr freut. Denn Ihr werdet mündige Mitglieder der Kirche und könnt in der Gemeinschaft und Gesellschaft gestalten.

Ich erwarte von Euch, dass Ihr Euch als Mitglied auf Basis dieser starken Gemeinschaft kritisch mit allen gesellschaftlichen und religiösen Themen befasst und Euch gleichberechtigt als Christ in unserer zunehmend bunter werdenden Gesellschaft einbringt  …Mit diesen Erwartungen möchte ich Euch nicht erdrücken – vielmehr möchte ich Euch aufmuntern, loszulegen und/oder weiterzumachen. Ihr werdet jetzt mündige Christen und habt das Recht, ernst genommen zu werden. Dieses Recht wird durch Praxis in Selbstverständnis übergehen und die damit verbundene Pflicht (kein Recht ohne Pflichten, also: nicht wegducken, nicht ignorieren, sondern sich einbringen) wird Euch dieses Recht erhalten…

Und an dieser Stelle beleuchte ich nur kurz die andere Seite der Medaille: Das Leben ist immer ein Nehmen und ein Geben. Ihr werdet im Leben viele Prüfungen erfahren, viele werden Euch erstarken lassen, einige davon werden auch belastend sein. Das Christentum, der Glaube und die Gemeinschaft werden Euch begleitend immer eine Stütze, Hilfe und Ratgeber sein. Dieses Pfand lohnt sich sehr zu pflegen, denn es gibt einem kontinuierliche Sicherheit und viel mehr, als man heute erkennen kann! In England würde man sagen: „Welcome to the club!“ – ich freue mich über Euer Bekenntnis! Euer Justus (v. Kries)“

An dieser Stelle bedanken wir uns sehr bei Herrn von Kries, der uns so ausführlich geantwortet hat.

Im selben Zuge haben wir uns auch gefragt, was wir überhaupt von der Gemeinde Wohltorf erwarten.
Frieder:
„Ich erwarte, dass ich ab meiner Konfirmation in der Gemeinde ernst genommen werde und dass meine Ansichten nicht mehr als die eines Kindes gelten.
Edgar:
„Ich erwarte von der Gemeinde, dass meine Meinung genau so viel zählt wie die eines Erwachsenen.“

„Was ist Gott für dich?“ Auf diese Frage erhielten wir z.B. diese Antworten:
„Für mich ist Gott etwas, was man nie sieht. Man spürt aber seine Anwesenheit und seinen Schutz.“ „Gott ist für mich jemand der immer da ist, wo du bist und dir beisteht, jedoch nicht in dein Leben eingreift, in dem er etwas aktiv tut.

Wir haben uns auch überlegt, wie wir uns eventuell in der Gemeinde einbringen könn(t)en:
„Ich möchte die Gemeinde unterstützen,  in dem ich den ein oder anderen Sonntagin die Kirche gehe und etwas für die Kollekte spende.“ Eine weitere Antwort war: „Ich möchte mich einbringen, indem ich zum Beispiel als Teamer mit auf Konfifahrten komme, oder wenn jemand ausfällt, mal den Küsterdienst übernehme.“

Und dann die Frage, respektive Meinung, die in den letzten Jahren immer wieder durch viele Köpfe geistert: Lassen sich die 14-Jährigen konfirmieren, weil es da Geschenke gibt, vorrangig Geld? Tiefe Grübelfalten auf Stirnen, tiefes Durch- und Ausatmen. „Nicht nur, aber auch!“ „Geschenke gehören dazu, genau wie das tolle Fest und dass wir wirklich mal im Mittelpunkt stehen und für Ernst genommen werden.“ „Geld zu bekommen ist prima, dafür kann man sich dann ein grosses Teil kaufen, was man wirklich brauchen kann.“ Klare Ansage! Konfi-Sprech 2018!

Klar und dezidiert auch der Dank an Pastor René Enzenauer, den die 2018er Kofis „richtig gut“ finden. Kleiner Wehrmutstropfen: Die Konfi-Freizeit. „Das war so ansgtrengend, danach war ich richtig krank“, murmelt Edgar.
Ach ja, dann noch der Auftritt, das Erscheinungsbild, das man da bei der Konfirmation 2018 abgibt: „Zum blauen Anzug, schmal geschnitten, logisch, trage ich vielleicht Fliege und vielleicht schicke Sneaker, mal sehen“, sagt Frieder. „Anzug, blau, genau. Dazu einen Schlips von meinem Vater, finde ich cool.“ Sagt Edgar. Und bei den Mädchen? „Das volle Programm, total stylish, so mit Spitze“, wissen beide.

   Die 2018er Konfis stellen sich vor, in Schrift und Bild.
FOTOS: © MADLEEN S. DINTNER

 



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