Aktuelles

Wochenspruch


 


Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres:  Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi. (2. Korinther 5, 10)


Termine, Mitteilungen und Berichte


  • Sonntag, 17.11.2019, 10:00 Uhr

    Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres Volkstrauertag

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

     Pastor René Enzenauer

     


  • Mittwoch, 20.11.2019, 15:00 Uhr

    Seniorennachmittag am Kirchberg

    Gemeindehaus, Kirchberg 3, Wohltorf

    weihnachtliche Bastelstunde

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  • Mittwoch, 20.11.2019, 19:00 Uhr

    Buß- und Bettag

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    Pastor René Enzenauer

     


  • Freitag, 22.11.2019, 17:00 Uhr

    Gottesdienst im Haus Billtal

    Billtal 10, Wohltorf

    Pastor René Enzenauer


  • Sonntag, 24.11.2019, 10:00 Uhr

    Letzter Sonntag des Kirchenjahres Ewigkeitssonntag

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    Pastor René Enzenauer

    Musik von Stefan Rother, Gitarre

     


  • Mittwoch, 27.11.2019, 19:30 Uhr

    Kirchengemeinderatsitzung

    Gemeindehaus, Kirchberg 3, Wohltorf

     KGR Sitzung öffentlicher Teil

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  • Sonntag, 01.12.2019, 10:00 Uhr

    1. Advent

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    mit Abendmahl
    Pastor René Enzenauer

     


  • Mittwoch, 04.12.2019, 15:00 Uhr

    Seniorennachmittag im Haus Billtal

    Billtal 10, Wohltorf

    Weihnachtsliedersingen

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  • Donnerstag, 05.12.2019, 9:30 Uhr

    Kontak-Tee

    Gemeindehaus, Kirchberg 3, Wohltorf

    Der regelmäßige Morgentreff zum Kennenlernen,  zwanglosen Plaudern und Gedankenaustausch.

    Es freuen sich auf Ihr Kommen

    Gisela Kriese und Brunhilde Schreblowski.


  • Sonntag, 08.12.2019, 10:00 Uhr

    2. Advent

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    Pastorin Renate Fallbrüg

     


  • Mittwoch, 11.12.2019, 19:30 Uhr

    Kirchengemeinderatsitzung

    Gemeindehaus, Kirchberg 3, Wohltorf

     KGR Sitzung öffentlicher Teil

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  • Freitag, 13.12.2019, 17:00 Uhr

    Gottesdienst im Haus Billtal

    Billtal 10, Wohltorf

    Pastor René Enzenauer


  • Samstag, 14.12.2019, 18:00 Uhr

    Quempassingen

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    In der dunklen Kirche erklingen der Quempas, Motetten und Lieder zum Advent.

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  • Sonntag, 15.12.2019, 10:00 Uhr

    3. Advent

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    Pastor René Enzenauer

     


  • Samstag, 21.12.2019, 16:00 Uhr

    Wohltorfer Weihnachtsreise

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    Ein besonderes Krippenspiel

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  • Sonntag, 22.12.2019, 10:00 Uhr

    4. Advent

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    Prädikant Hermann Richter

    mit dem Gospelchor Wohltorf

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  • Dienstag, 24.12.2019, 14:30 Uhr

    Christvesper

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    Familiengottesdienst mit der Kinderkantorei

    Pastor René Enzenauer


  • Dienstag, 24.12.2019, 16:00 Uhr

    Christvesper

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    Weihnachtslieder zum Mitsingen mit der Wohltorfer Kantorei

    Pastor René Enzenauer


  • Dienstag, 24.12.2019, 18:00 Uhr

    Christvesper

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    mit Sologesang, Brigitte Teichert, Alt

    Pastor Wolfgang Teichert


  • Dienstag, 24.12.2019, 23:00 Uhr

    Christnacht

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    „Nine Lessons“
    mit Carols für Gesang und Klavier

    Pastor René Enzenauer


  • Mittwoch, 25.12.2019, 11:00 Uhr

    1. Christfesttag

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    Festgottesdienst mit Teilen aus Händels MESSIAS

    Pastor René Enzenauer

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  • Donnerstag, 26.12.2019, 10:00 Uhr

    2. Christfesttag

    Börnsener Straße 25, Aumühle

    Gottesdienst in Aumühle

    kein Gottesdienst in Wohltorf

    N.N.

     

     


  • Sonntag, 29.12.2019, 10:00 Uhr

    1. Sonntag nach dem Christfest

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    Pastor René Enzenauer

     

     


  • Dienstag, 31.12.2019, 17:00 Uhr

    Altjahrsabend

    Kirche, Kirchberg 1, Wohltorf

    Pastor René Enzenauer

     

     


  • Mittwoch, 01.01.2020, 15:00 Uhr

    Neujahrstag

    Börnsener Straße 25, Aumühle

    Gottesdienst in Aumühle

    kein Gottesdienst in Wohltorf

    N.N.

     

     


Mitteilungen

Kollekten im Gottesdienst


Kollekten im Gottesdienst

Im Ablauf unseres Gottesdienstes gibt es künftig eine kleine Veränderung.

Bereits vor den Sommerferien hat der Kirchengemeinderat beschlossen, die Kollekte künftig im Gottesdienst zu sammeln, nicht wie sonst üblich am Ausgang nach dem Gottesdienst.

Vielleicht mag dem Einen oder der Anderen diese Entscheidung seltsam vorkommen. Aber für die Kollektensammlung im Gottesdienst sprechen zwei Gründe:

Einerseits ist da die Rechtsordnung der Landeskirche. Dort findet sich im §2,(2),3 des Kirchengesetzes über das Kollektenwesen die Bestimmung, dass die Hauptkollekte im Gottesdienst zu sammeln ist.

Der zweite Grund, auf dem letztlich auch der genannte Paragraph basiert, ist ein theologischer. Die Kollekte fügt dem Gottesdienst einen Aspekt hinzu, den er ohne Kollekte kaum hätte, nämlich die Diakonie – also den Dienst am Nächsten. Gottesdienst ist nicht nur Singen und Beten und auf Gottes Wort Hören. Im Gottesdienst soll sich auch das Tun des Evangeliums widerspiegeln. In diesem Fall heißt das, Hilfe denen zu geben, die Hilfe brauchen. Nicht im Vorbeigehen am Ende, sondern mittendrin.

Deswegen sammeln wir die Kollekte künftig während des Liedes nach den Abkündigungen. Die Kollekte am Ausgang bleibt allerdings erhalten. Sie ist immer bestimmt für Projekte in der eigenen Gemeinde.



Berichte

Kirche 2030


Kirche 2030 – von Gebäuden, Kooperationen und Pfarrstellen – erster Teil

Pastor René Enzenauer

In unserem Kirchenkreis herrscht… naja, die einen sprechen positiv von Aufbruchstimmung. Die anderen eher von Durcheinander und Reduktion. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich in der Mitte.

Hintergrund für die Entwicklungen im Kirchenkreis Lübeck Lauenburg, zu dem unsere Gemeinde gehört, ist ein Reformprozess, der durch die Landeskirche angestoßen wurde. Das Schlagwort dafür ist Kirche 2030 und hat das Ziel, die Kirche als Institution und die Gemeinden vor Ort so aufzustellen, dass sie in der Lage sind, die Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft mittelfristig zu meistern. Auslöser dafür ist eine Trias aus perspektivisch weiter sinkenden Mitgliederzahlen und damit verbunden sinkenden Kirchensteuereinnahmen und vor allem Personalmangel, der durch immer weniger beruflichen Nachwuchs bei gleichzeitig hohen
Pensionierungszahlen entsteht.

Der Kirchenkreis möchte diesen Problemen mit zwei miteinander verbundenen Reformprojekten begegnen.

Der eine Reformprozess befasst sich mit den kirchlichen Gebäuden. Der zweite firmiert unter dem Begriff der Regionalisierung. Durch den Gebäudeprozesses sollen die Kosten für die Bauunterhaltung von Kirchen, Kapellen, Pastoraten und Gemeindehäusern gesenkt werden. Dazu wurden alle Gebäude des Kirchenkreises begutachtet und kategorisiert. Entstanden sind drei Listen:
1. Gebäude, die weiterhin vom Kirchenkreis mit bis zu einem Drittel der Bausumme gefördert werden.
2. Gebäude, die nur unter der Bedingung eines zumeist regional abgestimmten Konzeptes gefördert werden. Auf diese Weise sollen Kirchengemeinden zur Kooperation angehalten werden.
3. Gebäude, die keine Mitfinanzierung durch den Kirchenkreis mehr erhalten. In diesem Fall muss die Kirchengemeinde die Kosten für das jeweilige Gebäude vollständig selbst aufbringen.

Kirche, Pastorat und Gemeindehaus unserer Gemeinde wurden alle der Kategorie zwei zugeordnet: Die Kirche und das Gemeindehaus sind nur noch dann „förderfähig“, wenn ein gemeinsames Gebäudekonzept mit der Kirchengemeinde Aumühle erarbeitet wird. Das Pastorat ist nur noch solange förderfähig, solange es Pfarrsitz ist.

Der Regionalisierungsprozess wiederum wird im Moment besonders durch ein landeskirchliches Gesetz bestimmt. Es nennt sich Personalplanungsförderungsgesetz und hat das Ziel, die in der Verfassung der Nordkirche verankerte flächendeckende kirchliche „Versorgung“ zu gewährleisten. Dieses Gesetz gilt ab 1.1.2020 und sieht vor, die Anzahl der Pfarrstellen in einem Kirchenkreis zu deckeln. Als Richtwert ist das Jahr 2015 festgelegt, in dem es im Lübeck-Lauenburgischen 96 Pfarrstellen gab. Das bedeutet in der Realität, dass der Kirchenkreis verpflichtet ist, schrittweise bis 2030 die Anzahl der Pfarrstellen von derzeit 106 zu reduzieren und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die verbleibenden Pfarrstellen angemessen in den einzelnen Regionen verteilt sind. Daraus resultiert letztlich ein Besetzungsstopp für vakant werdende Pfarrstellen ab dem 1.1.

Für die Region, der Wohltorf angehört, bedeutet dies eine Reduktion von 7 über 6,5 Stellen ab 2020 bis zu 4 Pfarrstellen ab 2030. Das Gebiet der Region umfasst dabei die jetzigen Gemeinden Aumühle, Wohltorf, Wentorf, Brunstorf/Dassendorf und Hohenhorn/Börnsen.

Die Folgen für die Gemeinden können unterschiedlich aussehen: entweder Kirchengemeinden fusionieren, oder aber sie erarbeiten Wege der Kooperation. Bei letzterem könnten die Gemeinden ihre Selbstständigkeit erhalten. Allerdings wäre dann ein Pastor oder eine Pastorin für zwei oder mehr Gemeinden zuständig. Das so entstandene Gebilde hieße „Pfarrsprengel“. Eine dritte Möglichkeit schließlich würde so aussehen, dass die verbliebenen Pfarrstellen in einer Region de facto nicht mehr einzelnen Gemeinden zugeordnet sind, sondern dass die Pastores die anfallenden Aufgaben im Team verteilen und mit ihrem jeweiligen Aufgabengebiet in der gesamten Region unterwegs sind.

Es ist Aufgabe der Gemeinden für die konkrete Umsetzung dieser Vorgaben zu sorgen. In unserer Region gibt es dafür eine Planungsgruppe, die aus den Pastores sowie je zwei weiteren Kirchengemeinderatsmitgliedern aus den oben genannten Gemeinden besteht. Die Beratungen stehen allerdings erst am Anfang und bedürfen zumindest nach meiner persönlichen Meinung auch der Einbeziehung der Gemeinde insgesamt, nicht nur der Kirchengemeinderäte.

Die Aufgabe unserer Gemeinde besteht also darin, ein Konzept für unsere Gebäude in Absprache mit der Kirchengemeinde Aumühle zu entwickeln, das den Kirchenkreis überzeugt, und dieses Konzept gleichzeitig auf die zukünftige wie auch immer geartete Zusammenarbeit in der ganzen Region abzustimmen. Dabei ist für den Kirchengemeinderat der Gedanke leitend, den Standort auf dem Kirchberg zu erhalten. Denn anders als die Pfarrstelle selbst, ist das der Punkt, auf den wir größtmöglichen Einfluss haben. Es soll in Wohltorf einen Ort geben, an dem Gemeinde sich versammeln kann und der gleichzeitig dem Rahmen entspricht, der uns durch die genannten Prozesse und Gesetze vorgegeben ist. Dazu sind wir im Gespräch mit unseren Aumühler Nachbarn. Und wir haben ausgehend von den Stärken unserer Gemeinde wie der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen eine Idee entwickelt wie unsere Gebäude auf dem Kirchberg künftig nachhaltig genutzt werden könnten. Wie diese Gebäudeidee, die sowohl das Gemeindehaus als auch das Pastorat und die künftige Nutzung der Kirche einschließt, konkret aussieht, folgt in der Dezemberausgabe.




Kirche 2030


Kirche 2030 – von Gebäuden, Kooperationen und Pfarrstellen – zweiter Teil

Pastor René Enzenauer

Wie in der Novemberausgabe des Sachsenwalder ausgeführt, steht unsere Kirchengemeinde derzeit vor der großen Herausforderung, ein Gebäudekonzept für den Standort „Kirchberg“ zu erstellen und umzusetzen.

Dieses Gebäudekonzept soll dabei mit einem darüber hinaus zu erstellenden Konzept zur Sicherstellung der „pfarramtlichen Versorgung“ in der Sachsenwaldregion korrelieren, zu dem neben Wohltorf auch die Gemeinden Aumühle, Brunstorf/Dassendorf, Hohenhorn/Börnsen und Wentorf gehören.

Zur Bewältigung dieser Aufgabe konzentrierte sich der Kirchengemeinderat (KGR) zunächst auf das Gemeindehaus. Denn es war klar, Kirche und Pfarrsitz müssen bleiben! Die erste Frage zum Gemeindehaus war dabei: Sanierung oder Neubau?

Nach einer Begehung mit Fachleuten des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg und in Anbetracht der Schäden am Dach, eines feuchten, verbauten und dadurch schlecht nutzbaren Kellers, undichter Fenster, insgesamt unzureichender Energieeffizienz, schadhafter Elektrik und einer für eine moderne Gemeindearbeit zum Teil ungünstigen Aufteilung der Räume, entschied sich der KGR Wohltorf für einen Neubau.

Die nächste Frage war dann: Was genau soll neu gebaut werden? Die einfache Wiedererrichtung eines Gemeindehauses wurde vom Kirchenkreis schlichtweg abgelehnt, da dieser darauf aus ist, die Fläche kirchlicher Gebäude zu reduzieren, um Kosten einzusparen. Da die Kirchengemeinde Wohltorf in baurechtlichen Entscheidungen abhängig ist von einer kirchenaufsichtlichen Genehmigung aus Lübeck, musste eine andere Idee her.

Für diese Idee ging der KGR Wohltorf in seinen Überlegungen von zwei Leitfragen aus: 1. Was ist „unser Pfund“, mit dem wir wuchern können? Worin sind wir gut? Und 2. Was wäre auch gut für unser Dorf? Denn es geht ja letztlich darum, einen Standort der Kirche nicht um ihrer selbst willen, sondern für die Menschen in Wohltorf zu erhalten.

Als Ergebnis entstand die Idee, einer stärkeren (aber nicht ausschließlichen!) Ausrichtung kirchengemeindlicher Arbeit auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Dafür spricht die nicht nur in Wohltorf überaus geschätzte kirchenmusikalische Arbeit von Frau Wiese mit der genannten Altersgruppe. Dafür sprechen auch unsere große Kita, die sich in Trägerschaft der Kirchengemeinde befindet, sowie die nicht nur in den letzten Jahren hohen Zahlen an Konfirmandinnen und Konfirmanden und die wachsende und sich im Aufbau befindende Jugendarbeit. Fragt man in diesem Horizont dann danach, was unser Dorf braucht, so lautet die Antwort ganz sicher: Kita- und Krippenplätze und einen Platz für die Jugend.

Daher verfolgt der KGR derzeit den Plan einen Neubau zu errichten, der eine Mischung aus Kita und Gemeindehaus sein soll. Neben Räumen, die für die kirchliche Arbeit genutzt werden (Büro, Amtszimmer, Besprechungsraum, Jugendraum, Materiallager etc.), soll auch eine Kita mit drei Elementar- und zwei Krippengruppen darin eine Bleibe finden. Die Kita am Alten Knick bleibt ebenfalls mit drei Elementar- und zwei Krippengruppen erhalten. Die derzeit dort aufgestellten Container für die Kita müssen verschwinden.

Neben dem Kita-Gemeindehaus sollen drei Wohneinheiten auf dem Kirchberg verbleiben, sodass neben der notwendigen Dienstwohnung für die Pfarrstelle, zwei weitere Parteien auf dem Kirchberg wohnen. Wie genau eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Wohn-Lösung aussieht, wird diskutiert. Im Gespräch ist dabei auch ein Umbau des Pastorates in eine Wohneinheit im Erdgeschoss und eine Dienstwohnung in Ober- und auszubauendem Dachgeschoss.

Der Plan, eine Kita auf dem Kirchberg zu errichten, wird erfreulicherweise mit viel Engagement und entsprechenden Beschlüssen großzügig von der Gemeindevertretung Wohltorf unterstützt. Herzlichen Dank dafür an alle beteiligten Parteien! Auch unsere kirchlichen Nachbarn in der Region zeigten Wohlwollen gegenüber unserem Projekt, sodass wir auch mit Blick auf die geforderte Regionalisierung auf einem guten Weg sind.

Und schließlich signalisierte auch der Kirchenkreis, unseren Plan unterstützen zu wollen. Allerdings stellte er eine Bedingung: Wir müssen die Kirche berücksichtigen, denn auch die Kirche ist nur noch dann erhaltenswert und „förderfähig“, wenn sie in das Gebäudekonzept einbezogen wird.

Der Kirchengemeinderat Wohltorf tut sich nicht leicht mit dieser Entscheidung „von oben“. Eine Kirche ist ein besonderes Gebäude, an dem in besonderer Weise auch Herzen und Geschichten hängen. Andererseits ist die Aussage des Kirchenkreises unmissverständlich. Auch unter eher nüchternen wirtschaftlichen Gesichtspunkten lässt sich fragen: Warum ein so großer Raum, der letztlich nur am Sonntag zwischen 9 und 12 Uhr und für einzelne besondere Gottesdienste genutzt wird?

Gerade die Schlichtheit unserer Kirche bietet viele Möglichkeiten zusätzlicher Nutzungen – neben der Feier der Gottesdienste. Schon jetzt finden Konzerte und Musicalaufführungen und gelegentlich der Konfirmandenunterricht in der Kirche statt. In Nebenräumen der Kirche proben die Kinderchöre. Es ginge also darum, die Nutzung des Kirchenraumes zu intensivieren und architektonische Lösungen zu finden, die sowohl dem Charakter als Kirche gerecht werden, aber gleichzeitig auch andere Nutzungsmöglichkeiten erlauben – etwa als Ersatz für einen Gemeindesaal, der in der jetzigen Größe aus konzeptionellen und finanziellen Gründen nicht einfach in das neue Gemeindehaus gebaut werden kann.

Dem Kirchengemeinderat ist bewusst, dass das alles sehr große Veränderungen auf dem Kirchberg bedeutet. Ebenfalls ist klar, dass dieses Projekt ganz sicher viel Diskussions- und Redebedarf mit sich bringt. Und das ist gut so! Denn es soll am Ende eine Lösung herauskommen, mit dem möglichst Viele aus unserer Gemeinde gut leben können. Ein Projekt dieser Größenordnung kann nicht ohne Ihre moralische und durchaus auch finanzielle Unterstützung gelingen. Aber wenn es auch in Zukunft in Wohltorf noch eine „Kirche auf dem Berg“ geben soll, in der Leben steckt, dann müssen wir die Sache angehen. Davor drücken gilt nicht. Und nur schimpfen hilft nicht, auch wenn bei dem Einen oder der Anderen bei diesen Ausführungen Ärger aufkommt.

Ich denke, es hilft nur konstruktiv sein, mitdenken und mitreden – zum Beispiel auf unserer Gemeindeversammlung im Januar oder zu Beginn unserer KGR-Sitzungen. Und schließlich hilft uns: Mitmachen.

Wenn Sie unser Projekt für unsere Kirchengemeinde und für unser Dorf unterstützen möchten, freuen wir uns sehr über Rat und Tat.




Chorfreizeit Kinderchor


Fotos©Wohltorfer Kirchenmusik

Welch tolle Bilder entstehen immer beim traditionellen „Türschildwettbewerb“ auf den Chorfreizeiten der Kinder- und Jugendkantorei Wohltorf! So war das Wochenende Ende September auch in diesem Jahr eine freudvolle Mischung aus Kreativität, Singen und Gemeinschaft. Die 51 teilnehmenden Kinder und Begleitmütter erlebten bei schönem Spätsommerwetter drei tollen Tage, inklusive dem großen Kinderchortreffen im Ratzeburger Dom. Schönstes Kompliment von zwei (ja durchaus sehr geforderten) begeisterten Begleitmüttern: „Also, im nächsten Jahr kommen wir unbedingt wieder mit!“

 

 

 




Chorfreizeit Jugendchor


Die Jugendkantorei nach der Konzertprobe im Lübecker Dom

Chorfreizeit Lübeck

Ralley-Aufgabe: Zeichne den Turm von St. Jakobi möglichst detailreich. Gelungen!

(Gedicht, das im Rahmen einer Lübeck-Ralley von Mitgliedern der Jugendkantorei verfasst wurde)

Voller Freud reist der Chor in Lübeck an,
da freut sich jedermann.
Die erste Probe war noch nicht ganz sicher,
aber der Spieleabend umso frischer.
Der Dom war erstaunlich
und auch ein bisschen vertraulich.
Beim Minigolf gab jeder Vollgas
und beim Picknick gab es lecker Fraß.
Der Auftritt war ganz grandios,
nur „Surrexit“ ging beim Alt in die Hos´:
Frau Wiese war da die einzige, die sang,
was ein bisschen leise klang.
Doch dann stimmten alle wieder ein
und es klang wieder fein.
In der Pizzeria bekam jeder seinen Wunsch
und alle landeten in einem müden Sumpf.
Auf dem Rückweg zur Jugendherberge wurde wieder gesungen,
das ist auch zu den Ohren der Passanten gedrungen.
Die Stadtralley ist der krönende Abschluss
und zum Schluss gibt es Eis mit Marzipan-Guss.

Anmerkung Wiese: „Großer Dank an die Juka, die so konzentriert und gut in Proben und Konzert sang und ein tolles Team war. Und an die Mütter, die uns begleitet haben! Es war richtig schön.

Foto © Wohltorfer Kirchenmusik

 

 

 



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