Letztes Wochenende: Premiere.
Unsere Konfi-Freizeit fand zum ersten Mal am Kirchberg in Wohltorf statt.
Schon Tage vorher war klar:
Alle Wetter-Apps sagten für Freitag → unfreundlich.
Im Leitungsteam liefen Zooms, Telefonate, Mails und viel Chat-Kommunikation.
Dreilützow in Mecklenburg? Immer unrealistischer.
Absagen? Wollten wir nicht.
Also: Plan B.
Dank der Zusage unserer Bürgermeisterin konnten wir den Gemeindesaal nutzen. DANKE!
Eine große Kirche zum Übernachten hatten wir auch.
Nach ein paar Extra-Zooms stand das neue Konzept.
Dann kam die nächste Herausforderung: Krankheitswelle.
Im Leitungsteam. Bei den Teamern.
Also weiter improvisieren.
Mit Hilfe einiger Eltern und sehr engagierter Teamer:
--> spontan auf Selbstverpflegung umgestellt.
Für 40 Personen kochen.
Mit 40 Personen in einem Raum einschlafen.
Alles neu. Alles noch ein bisschen wilder als sonst.
Am Ende können wir aber sagen:
Ja, ein paar Eier sind trotz kreativer Flugbobjekte kaputt gegangen.
Aber wir haben Abendmahl gefeiert – mit kleinen Knetobjekten und einem Gast.
Es gab Schneeballschlachten,
eine Nachtwanderung mit Knicklichtern,
unser Planspiel zum verlorenen Sohn.
Wir haben getanzt, Geschichten gehört
– sogar eine selbst geschriebene von einer Konfirmandin.
Wir haben This is not a hat gespielt
und eine Beichtandacht gefeiert.
Unterm Strich:
Eine Freizeit ohne Wegfahren, mit Minusgraden draußen und dem Gefühl: Das war nicht nur besser als Ausfallen lassen. Es war: Rrichtig schön.
Musik im Video von ThisIsBeatKitchen von Pixabay