In dieser Woche spielte die Erntekrone gleich mehrfach eine Rolle – und dabei sind ein paar schöne Episoden entstanden.
Am Montag machten sich drei unserer ehrenamtlichen Küster ans Werk: Sie holten die Krone aus ihrem Sommerquartier und trugen sie mithilfe einer eigens angefertigten Leiste direkt in den Altarraum. An der Seilwinde befestigt, schwebte sie langsam nach oben – allerdings nur bis zur Hälfte. Denn da fiel auf: Die Schleifenbänder hatten im Lager etwas gelitten. Also kam wie jedes Jahr das Bügelbrett samt Bügeleisen zum Einsatz, damit die Bänder wieder frisch und festlich glänzen.
Ganz perfekt hängt die Krone in diesem Jahr übrigens nicht. Das liegt nicht an den Küstern – sondern daran, dass sie im letzten Jahr beim Transport mit dem Trecker auf dem Weg zum Open-Air-Gottesdienst am Kiwi-Feld ein wenig Schaden genommen hat. Vielleicht erinnert ihr euch?
Am Dienstag ging es dann mit den Konfis weiter: Bei der Kirchbergführung entdeckten sie das Küsterpult und durften ausprobieren, wie man mit dem Kerzenauspuster die Kerzen löscht, die Glocken steuert – und natürlich auch die Erntekrone hoch- und runterfährt.
Unsere Vertretungspastorin Frau Pfendt-Standhaft musste übrigens zweimal hinschauen, bis sie das „Easter Egg“ an der Krone entdeckt hatte: Zwei verschiedene Schleifenbänder mit ganz bestimmten Farbcodes. Habt ihr es auch schon gesehen?
Und am Donnerstag schließlich war die Erntekrone Mittelpunkt beim Erntedank-Gottesdienst mit den Kita-Kindern. Gefeiert wurde der Gottesdienst mit Pastorin Pfendt-Standhaft und Pastor Enzenauer gemeinsam. Mit der Frage: „Was ist das?“ zeigte ein Kind auf die Krone und überlegte kurz – um dann selbstbewusst zu antworten: „Ein Löwe!“
Wer die Erntekrone mit eigenen Augen sehen möchte, hat in den nächsten Tagen viele Gelegenheiten: zum Beispiel am Sonntag beim Erntedank- und Verabschiedungsgottesdienst für Pastor Enzenauer – oder beim anschließenden Herbstfest.