Alle Beiträge von Axel Potthoff

„Wohltorfer Weihnacht“ für Zuhause – 1. Weihnachts-CD mit „unserem“ Repertoire

Zu Weihnachten eine CD verschenken? Hat was. Zu Weihnachten die CD verschenken, auf der „unser Weihnachten“, erklingt, das uns vom jährlichen Quempassingen, den Weihnachtskonzerten und -gottesdiensten vertraut ist und das dieses Jahr – Pandemie! – ganz anders sein wird. Das hat etwas ganz Besonderes! „Wohltorfer Weihnacht für Zuhause“: das ist das besondere Projekt der Wohltorfer Chöre unter Leitung von unserer Kantorin Andrea Wiese. Es kommt, professionell produziert, in CD-Form zum Fest. Ein Kirchberg-Klassiker für Kenner! Die Proben der Chormitglieder – von der Zwika, der Kika, der Kurrende, Jugendkantorei, Kantorei, bis hin zum Vokalensemble – liefen nach den Herbstferien an. Mitte November geht’s dann los mit den Aufnahmen, für alle ein aufregendes Projekt! Fertig zum Verkauf sind die CDs dann Anfang Dezember. Als Begleiter mit dabei: KMD Manuel Gera vom Hamburger Michel (als special guest) an der Beckerath-Orgel, Matthias Witt am Klavier und ein Streicherensemble unter der Leitung von Dorothea Fiedler-Muth. Alles per Video festgehalten – ein „Making-of“ für die sozialen Medien entsteht.

Mehr demnächst hier und im nächsten „Sachsenwalder“.

Kontak-Tee sagt Danke

An jedem ersten Donnerstag im Monat ist Kontak-Tee. Seit genau 19 Jahren steht dieser Termin fest in unserem Kalender und im Kalender unsere Gemeinde. Brunhilde Schreblowski und ich, Gisela Kriese, freuen uns rückblickend sehr darüber, dass unsere Idee zu einem offenen Gesprächskreis, in dem wir uns mit anderen in liebevoller Atmosphäre über Themen des Glaubens und des Lebens austauschen, einen solchen Erfolg hatte.

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Kammerton W Teil 6: Die Kantorei

Ein Blick hinter die Wohltorfer Notenblätter, von KMD Andrea Wiese

Foto: Kantorei75 Stühle sind eine Menge… Sie im Gemeindesaal auf dem Kirchberg aufzustellen, damit beginnt für mich jeden Dienstagabend die Kantoreiprobe. Ein eher sportlicher Start, kann nicht schaden. Nun noch die Noten und die Stiftebox mit den Bleistiften zurechtlegen, manchmal auch die Plakate, die einige Chorsänger ehrenamtlich für die Wohltorfer Kirchenmusik in lokalen Geschäften verteilen, um unser nächstes Konzert zu bewerben.

Dann trudeln auch schon die ersten Sänger ein. Manche ganz gelassen und heiter, andere etwas müde, andere erkennbar direkt von der Arbeit. Ein angeregtes Plaudern durchströmt den Raum, es klingt, als habe man sich mindestens ein halbes Jahr nicht gesehen. Viele, langjährige Freundschaften sind in der Kantorei entstanden. Wir sind eine wirkliche Gemeinschaft, auch jenseits der Musik. Wir denken aneinander, nehmen Anteil. Das war gerade auch in der ersten Corona-Zeit in diesem Jahr sehr deutlich. Cliquenbildung und Empfindlichkeiten, wie ich sie in anderen großen Chören kennengelernt habe – gab es bei uns zum Glück nie. Ich erlebe hier bei uns in Wohltorf eine große Offenheit und Freundlichkeit, auch neuen Mitgliedern gegenüber. „Ich kam über eine Berufskollegin zur Kantorei“, so berichtet ein Bassist, der seit 2011 dabei ist. „Es macht Spaß, sowohl ernsthaft an guter Musik zu arbeiten als auch den Humor dabei nicht zu vergessen und dann bei dieser Arbeit noch netten Menschen aus allen Lebensbereichen zu begegnen.“

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Rede der Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Friederike Probst anlässlich des 25 jährigen Dienstjubiläums von Kirchenmusikdirektorin, Frau Andrea Wiese

Liebe Frau Wiese, liebe Gemeinde,

Foto: Vor der Kircheheute vor 25 Jahren haben Sie ihren Dienst als Kantorin in der Kirchengemeinde Wohltorf begonnen. Ich kenne Sie noch keine 25 Jahre, aber auch bevor ich Sie vor ca. 14 Jahren kennengelernt habe, hatte ich schon von Ihnen gehört. Und zwar durch folgende kleine Geschichte:

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Neues vom Bauprojekt auf dem Kirchberg

Ausgelöst durch einen vom Kirchenkreis initiierten Regionalisierungsprozess, der den veränderten Rahmenbedingungen kirchlicher Arbeit Rechnung tragen soll, sowie durch einen Gebäudeprozess, der das Ziel verfolgt, die aufgewendeten Solidarmittel für kirchlich genutzte Räume zu minimieren, ist unsere Kirchengemeinde gezwungen, ein neues Konzept für unsere Gebäude auf dem Kirchberg zu arbeiten.

Im Folgenden sind die Entwicklungen seit der letzten Gemeindeversammlung Anfang März zusammengefasst.

Was bisher geschah?

Bei der letzten Gemeindeversammlung stellte der Kirchengemeinderat drei Alternativen zur Neugestaltung des Kirchbergs vor. Nach einer Diskussion in verschiedenen Workshops, sowie nach einem Überblick über Finanzierungsmodelle der drei Alternativen, zeigte sich in einem abschließenden Meinungsbild die Tendenz zu einer Lösung, die den Bau einer Kita mit einem verbundenen, möglichst großen Gemeindehausteil und die Sanierung und Ertüchtigung der Kirche zu einer vielfältigen Nutzung vorsieht. Darüber hinaus war der Bau einer Wohnung Teil dieses Konzepts. Neues vom Bauprojekt auf dem Kirchberg weiterlesen

Predigt zum Sonntag Rogate

  1. Matthäus 6,5-15

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten, um sich vor den Leuten zu zeigen. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.

Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten.

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen.

Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet.

Darum sollt ihr so beten:

Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt.

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben.

Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

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Gottesdienste in Wohltorf.

„Ich bin wieder hier… war nie wirklich weg.“ So besingt Marius Müller-Westernhagen in einem Lied sein „Revier“. Genau so war bzw. ist es auch mit unseren Gottesdiensten. Eine Weile lang konnten wir sie nicht feiern. Stattdessen sind wir auf Instagram (kirchewohltown) unterwegs, verschicken Briefe und Predigten per Post oder stellen sie auf unsere Website.

Aber nun, seit dem 10. Mai, dürfen wir uns wieder in unserer Kirche versammeln, um Gottesdienste zu feiern. Wir sind wieder da! Leibhaftig, sozusagen.

Das aber geht nur unter bestimmten Auflagen und unter Einhaltung einiger Hygieneregeln, die der Kirchengemeinderat zusammen mit dem Küsterkreis in einem Corona-Schutzkonzept zusammengefasst hat.

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